Von Klassik bis Rock Akkordeonkonzert in Papenburg reißt 150 Zuschauer mit

Von Anna Heidtmann

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heid Papenburg. Von süßen Wiener Melodien bis hin zu modernen Klängen aus Rock und Pop – wie vielseitig und abwechslungsreich Akkordeonmusik sein kann, das haben rund 50 Musiker beim Gemeinschaftskonzert des Wiener Akkordeonclubs Favoriten und des Niedersächsischen Landesakkordeonorchesters „Accollage“ in der Papenburger Stadthalle eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Mit dem Titel „Music was my first love“ von John Miles eröffneten die aus Wien angereisten Gäste unter der Leitung ihres Dirigenten Christian Höller den Konzertabend. „Die Liebe zur Musik hält uns schon viele Jahrzehnte zusammen“, erklärte der Vereinsvorsitzende Heinz Ebenstein.

Der Auftritt der österreichischen Musiker war Programmteil einer mehrtägigen Gegenbesuchsreise in den Norden Deutschlands, nachdem das Landesakkordeonorchester „Accollage“ im vergangenen Jahr in Wien zu Gast gewesen war. Mit ihrer Spielfreude erreichten die Wiener Amateurmusiker das Publikum von Beginn an und zauberten eine mitreißende Stimmung in die Stadthalle.

Auf dem Programm standen sowohl klassische Wiener Melodien von Robert Stolz als auch das temporeiche und vergnügliche „Balkanfieber“ aus der Feder von H. G. Kölz und M. Anton oder „We are the champions“ von Freddie Mercury. „Ein wahrer Ohrenschmaus“, tönte es aus den Reihen des Publikums.

Im zweiten Konzertteil gaben die aus ganz Niedersachsen stammenden Akkordeonspieler von „Accollage“ unter der Leitung ihres Dirigenten Ralf Schwarzien ihr Können zum Besten. Die Stücke, mit denen das Orchester zum Teil erstmalig auf der Bühne stand, reichten von „Neustart“ des deutschen Singer und Songwriters Joris über Filmmusik aus „Die Eiskönigin“ bis hin zu einem Waterkant-Medley von der Band „Santiano“.

Dass mit ihren Instrumenten auch Rock-Klassiker mitreißend klingen können, haben die Akteure mit den Titeln „Don’t you“ von der schottischen Rockband Simple Minds und „I’ll do anything for love“ von Meat Loaf unter Beweis gestellt. Gesangliche Unterstützung gab es von Swantje Schwarzien und Markus Rössle.

Zum großen Finale mit dem Pop-Song „That’s what friends are for“ kehrten noch einmal alle Mitwirkenden zurück auf die Bühne. Das Konzert endete mit stehenden Ovationen und einem lang anhaltenden Applaus der etwa 150 Zuschauer.


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