Auch Veendam soll mitmachen Papenburg veranstaltet Blumenschau 2019 mit Dörpen und Rhede

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Zu einem Besuchermagnet wie hier bei der Eröffnung im Jahr 2010 am Hauptkanal soll auch die Papenburger Blumenschau 2019 werden. Foto: Christian Belling/ArchivZu einem Besuchermagnet wie hier bei der Eröffnung im Jahr 2010 am Hauptkanal soll auch die Papenburger Blumenschau 2019 werden. Foto: Christian Belling/Archiv

Papenburg. Für die Blumenschau 2019 will die Stadt Papenburg nicht nur die Nachbargemeinden Dörpen und Rhede, sondern mithilfe der Ems-Dollart-Region auch das niederländische Veendam ins Boot holen. Das hat Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) während der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Papenburg-Aschendorf angekündigt. Auch der Campingplatz und der Bokeler Bogen waren Thema.

Wie Bechtluft am Montagabend vor knapp 40 Parteifreunden in der Gaststätte Schulte-Lind weiter ausführte, sollen der Hauptkanal für die Schau zwischen dem Rathaus und dem Forum Alte Werft im kommenden Jahr „erheblich ertüchtigt“ werden sowie sich auch der für die Landesgartenschau 2014 deutlich aufgewertete Stadtpark von seiner schönsten Seite zeigen und besonders bepflanzt werden. Bechtluft verspricht zudem ein großes Rahmenprogramm mit zahlreichen Konzerten sowie einem Schwerpunkt auf ökologische Bildung. Der Einzelhandel am Hauptkanal solle durch die Schau spürbar belebt werden.

Die organisatorische Federführung der Blumenschau liegt nach den Worten des Stadtoberhauptes in den Händen von Heiko Abbas aus dem Büro des Bürgermeisters. „Er kniet sich extrem rein“, sagte Bechtluft.

Konzept und Finanzierung für die Blumenschau sollen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur am Dienstag, 15. Mai 2018, vorgestellt und beschlossen werden. Die Sitzung im Rathaus beginnt um 17 Uhr.

Erweiterung des Campingplatzes läuft

Ebenfalls Thema der Sitzung sein wird die Erweiterung des Campingplatzes beim Demonstrationswald, über den die Stadt nach Querelen im vergangenen Sommer die Regie übernommen hat. Wie Bechtluft vor den CDU-Mitgliedern erklärte, sei der Verwaltung das Thema „ein bisschen überraschend auf die Füße gefallen“. Die Stadt hatte das Dauercampen aus Brandschutzgründen untersagt und das Areal im Zuge der Behebung der Missstände von dem langjährigen Pächter übernommen. Derzeit sei man dabei, die Dauercamper auf dem Gelände umzusiedeln. „Das läuft überwiegend geräuschlos und einvernehmlich“, sagte Bechtluft. Er sieht die Stadt auf einem guten Weg, den Campingplatz attraktiver zu machen. Dazu gehören nach seinen Worten auch Arbeiten am Baumbestand und an den Wegen sowie eine Ertüchtigung des Sanitärgebäudes.

Stellplätze für Wohnmobile

Überdies sollen dort acht bis zehn Stellplätze für Wohnmobile entstehen. „Hier haben wir noch deutlich Luft nach oben“, räumte der Bürgermeister ein. Ziel sei es, dass der Untenender Marktplatz nicht mehr von Wohnmobilen frequentiert werde. Auf einer weiteren Grünfläche nahe dem Badesee sollen Unterbringungsmöglichkeiten für den Radtourismus errichtet werden.

In wessen Trägerschaft derweil der Campingplatz auf Dauer verwaltet wird, ist Bechtluft zufolge noch unklar. „Wir werden sicher noch die Jahre 2019 und 2020 brauchen“, sagte der Bürgermeister im Hinblick auf die Neuausrichtung und Sanierung. Aus seiner Sicht müssten Platz, Demonstrationswald und der Bereich der ehemaligen Glashütte aber „gemeinsam gedacht“ werden.

Freude über Flächenankauf im Bokeler Bogen

Stadtverbandsvorsitzender Burkhard Remmers zeigte sich erfreut, dass es der Stadt gelungen sei, im Zuge der geplanten Hafenerweiterung im Bokeler Bogen 43 Hektar Land anzukaufen. „Das ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Remmers, der darauf verwies, dass der Bokeler Bogen Papenburgs letzte Entwicklungschance im Hinblick auf großflächige gewerbliche Erweiterung sei. „Der Bokeler Bogen wird das Gesicht Papenburgs verändern und für viele weitere sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sorgen“, sagte Remmers. Zusammen mit der Vollsanierung der Seeschleuse und der erneuten Teilverlegung der Rheiderlandstraße entstünde ein völlig neues Gesicht der Stadt. All dies wäre ohne die finanzielle Unterstützung des Landkreises Emsland jedoch nicht möglich, betonte Remmers der zudem hervorhob, dass Papenburg als Fast-40.000-Einwohner-Stadt auch infrastrukturell mitwachsen müsse.


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