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05.05.2018, 17:26 Uhr KOMMENTAR

Zum Moschee-Plänen in Papenburg: Offenheit vorbildlich

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Die sechseckige Kuppelmoschee mit Minarett soll auf dem jetzigen Parkplatz (auf dem Bild vorne) entstehen. Die alten Gebäude entlang des Mittelkanals (hinten im Bild) werden danach abgerissen, dort wird ein Parkplatz mit Grünfläche entstehen. Foto: Daniel Gonzalez-TepperDie sechseckige Kuppelmoschee mit Minarett soll auf dem jetzigen Parkplatz (auf dem Bild vorne) entstehen. Die alten Gebäude entlang des Mittelkanals (hinten im Bild) werden danach abgerissen, dort wird ein Parkplatz mit Grünfläche entstehen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Papenburg. Die Pläne des türkisch-islamischen Kulturvereins, am Mittelkanal in Papenburg eine Moschee, ein Vereinsheim mit Lebensmittelmarkt und ein Gästehaus samt Wohnung für den Imam zu bauen, sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Ein Kommentar.

Die neuen Gebäude werden das Gesicht des Straßenabschnitts am Mittelkanal verändern, und zwar zum Positiven, sagen der Verein und die Stadt Papenburg. Wer sich die jetzigen, in die Jahre gekommenen Gebäude mit vereinzelt zerborstenen Fensterscheiben ansieht, mag dem auch nicht widersprechen. Verbessern soll sich durch das Projekt auch die Parkplatzsituation, die bei regelmäßig 350 bis 400 Gläubigen derzeit schnell zu Problemen führt.

Bisher ist die Ditib-Gemeinde um den Vorsitzenden Ruhi Atalay bei der Öffentlichkeitsarbeit für das mindestens 1,5 Millionen Euro teure Projekt vorbildlich vorgegangen. Im August 2017 wurde die Papenburger Politik im Bau- und Umweltausschuss informiert, im Oktober 2017 und jetzt gab es Informationen an unsere Redaktion. Bevor die Baugenehmigung erteilt wird und die Bagger rollen, wird es noch eine ausführliche Bürgerinformation geben. Mehr Offenheit geht kaum.


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