Lobende Worte für Hermann Göken Aschendorfer wird zum Ehrenbrandmeister ernannt

Von Lambert Brand


Aschendorf. Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Aschendorf hat in einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Ortsbrandmeister Hermann Göken in den Feuerwehrruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Mirco Krange und dessen Vertreter Thorsten Bögemann.

Stadtbrandmeister Josef Pieper, der zahlreiche Ehrengäste zur Amtsübergabe begrüßte, sagte: „Wir müssen heute einen noch voll funktionsfähigen Ortsbrandmeister verabschieden, der noch einige Jahr sein Amt ausüben könnte.“ Das Brandschutzgesetz schreibe allerdings vor, dass die derzeitige Altersgrenze von 63 Jahren einzuhalten sei.

Mit voller Hingabe für die Feuerwehr

Göken sei vor 45 Jahren in die FF Aschendorf eingetretenen und habe anschließend alle wichtigen Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule besucht. Im Jahre 1993 übernahm er die Aufgaben des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Die Leitung der Wehr und das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters für den Löschbezirk Aschendorf wurde ihm 2006 übertragen. Der Kreisfeuerwehrverband zeichnete Göken mit der silbernen Ehrennadel aus. Göken habe sich, so Pieper, mit vollem Einsatz und Hingabe für die Feuerwehr eingesetzt. In Gökens Amtszeit konnte die FF Aschendorf technisch und personell weiter ausgebaut werden. Auch sei er stets ein zuverlässiger Ansprechpartner und Ratgeber gewesen. All das habe Göken nur leisten könne, weil seine Ehefrau Rita ihn stets unterstützt habe, so Pieper. Zusammen mit dem Stadtkommando und den Vertretern der Stadtverwaltung Matthias Heyen und Manfred Hermes überreichte er Göken eine Statue des Heiligen Florian.

Ehrenbrandmeister

Nur bei besonderen Verdiensten um das Feuerwehrwesen werde der Titel des Ehrenbrandmeisters verliehen, betonte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Der Stadtrat habe der Ernennung von Göken zum Ehrenbrandmeister zugestimmt, weil dieser während seines langjährigen aktiven Dienstes für die Papenburger Bürger vorbildlich tätig gewesen sei. Sichtlich ergriffen von der Ehrung sagte Göken, dass er das Amt des Ortsbrandmeisters gerne ausgeübt habe, nicht zuletzt auch, weil er sich immer auf seine Kameraden und auf Rat und Verwaltung der Stadt verlassen konnte und Rückendeckung in der Familie hatte. Seinem Arbeitgeber Gerd Hackmann, der der Feierstunde beiwohnte, sei er besonders dankbar für das große Verständnis für seine Feuerwehrarbeit.

Respekt vor Feuerwehrarbeit

In ihren Grußworten wiesen Ortsbürgermeister Friedhelm Führs und Feuerwehr- und Präventionsausschussvorsitzender Ralf Nee auf Gökens Leistungen auch in weiteren Vereinen Aschendorfs hin. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Gerd Köbbe, bestätigten das erfolgreiche Wirken des Ehrenbrandmeisters. Erfreut seien sie, dass die FF Aschendorf durch ihre Jugendfeuerwehr eine gute Nachwuchsarbeit leiste. Pastor Ralf Maennl sagte, dass er großen Respekt vor der Feuerwehrarbeit habe. Auch im Namen der St.-Amandus-Kirchengemeinde dankte er Göken und allen Kameraden für ihren Einsatz für die Menschen. Der Vorsitzenden des Fördervereins, Hermann Jossen, zeigte sich dankbar für die gute Zusammenarbeit.

Zum Nachfolger von Göken ernannte Bechtluft den bisherigen Stellvertreter Mirco Krange. Das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters übt fortan Thorsten Bögemann aus. Beide freuten sich über das einstimmige Votum der Ortsfeuerwehr und des Stadtrates und sahen das als gute Voraussetzung an, die „Themen der Zukunft“ anzupacken. Stadtbrandmeister Pieper gratulierte seinen neuen Mitreitern und hieß sie im Stadtkommando willkommen. Krange dankte Göken, dass er eine gut aufgestellte Feuerwehr übergebe.