Ein Bild von Gerd Schade
12.04.2018, 18:59 Uhr KOMMENTAR

Zum Zustand der Landesstraßen im Emsland: Endlich anpacken

Kommentar von Gerd Schade

Flickwerk: der Fahrbahnrand auf dem Splitting in Papenburg. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper/ArchivFlickwerk: der Fahrbahnrand auf dem Splitting in Papenburg. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper/Archiv

Papenburg. Der Sanierungsstau bei den Landesstraßen im nördlichen Emsland muss endlich aufgelöst werden. Ein Kommentar.

Spieglein, Spieglein an der Wand – wer hat die schlechteste Landesstraße im nördlichen Emsland? Auf diese Frage frei nach den Gebrüdern Grimm kann fast jeder Bürgermeister im Altkreis zu Recht „ich“ rufen.

Einige haben es bei der Bürgermeisterkonferenz mit Landesverkehrsminister Bernd Althusmann in Papenburg getan. Sie sind die Buckelpisten in ihren Gemeinden Leid. Das ist verständlich. Auflösungserscheinungen an der Fahrbahndecke lassen sich mit Flickschusterei allein schon lange nicht mehr bekämpfen.

Das Land – und zwar ausdrücklich nicht erst zuletzt die rot-grüne Regierung von 2013 bis 2017 – hat seine Pflicht, das Landesstraßennetz in Schuss zu halten, eklatant vernachlässigt, nicht nur im nördlichen Emsland.

Dieses Versäumnis lässt sich nicht von heute auf morgen aufholen. Es genügt aber nicht, sich über die Dringlichkeit einig zu sein, sondern es muss endlich auch angepackt werden. Das heißt: mehr Geld und weniger Planungsbürokratie.


Der Artikel zum Kommentar