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09.04.2018, 19:32 Uhr KOMMENTAR

Zur VHS Papenburg: Wertvolle Bildungsarbeit

Kommentar von Gerd Schade

Die Villa Dieckhaus ist Teil der Volkshochschule Papenburg. Foto: Insa PölkingDie Villa Dieckhaus ist Teil der Volkshochschule Papenburg. Foto: Insa Pölking

Papenburg. Die Volkshochschule Papenburg leistet wertvolle Bildungsarbeit nicht nur für Menschen mit Fluchterfahrung. Die aktuelle Leistungsfähigkeit war nach der Entwicklung der vergangenen Jahre nicht abzusehen. Ein Kommentar.

„Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.“ Dieses Zitat des US-Schriftstellers Mark Twain (1835–1910) ziert eine der Wände der Volkshochschule (VHS) Papenburg. Er sagt viel über die wertvolle Arbeit aus, die an der VHS geleistet wird. Das ist keineswegs selbstverständlich und damit war angesichts der Entwicklung in den vergangenen Jahren auch nicht zwingend zu rechnen.

2011 hatte der damalige Stadtrat den geplanten Neubau zunächst auf Eis gelegt. Später war die im Zuge des Neubaus sanierte Villa Dieckhaus aufgrund unerwarteter Altlasten rund 1,5 Millionen Euro teurer geworden als geplant. Die bewegte Vorgeschichte beginnt allerdings noch früher. Im Jahr 2009 hatte eine große finanzielle Schieflage die Bildungseinrichtung in ihren Grundfesten erschüttert. Die Zukunft der VHS erschien ungewiss.

Wie gut es war, trotz aller Widrigkeiten an ihr festzuhalten, zeigt sich jetzt. Die Kurs- und Teilnehmerzahlen steigen – nicht nur, aber auch wegen des Bildungsschwerpunktes Migration. Das nördliche Emsland braucht im Sinne Mark Twains eine starke VHS.


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