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09.04.2018, 10:28 Uhr KOMMENTAR

Aschendorfer Brüninghaus: Lebenswerk mit rustikalem Charme

Kommentar von Gerd Schade

Das Aschendorfer Brüninghaus verbindet eine langjährige Partnerschaft mit dem polnischen Strzelin. Foto: Gerd SchadeDas Aschendorfer Brüninghaus verbindet eine langjährige Partnerschaft mit dem polnischen Strzelin. Foto: Gerd Schade

Aschendorf. Als Lebenswerk mit rustikalem Charme entpuppt sich das Aschendorfer Brüninghaus nach Umbau, Sanierung und Erweiterung unter der Federführung des TuS-Ehrenvorsitzenden Josef Möhlenkamp. Ein Kommentar.

„Das Haus trägt sich, aber die Energiekosten laufen uns weg.“ Es war im Januar 2014, als der Ehrenvorsitzende des TuS Aschendorf, Josef Möhlenkamp, während der Generalversammlung des Sportvereins dringenden Handlungsbedarf für das Brüninghaus anmahnte. Mehr als vier Jahre später ist die Internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte nicht nur energetisch auf Vordermann gebracht, sondern umfassend renoviert, umgebaut und erweitert worden. Das verdient Respekt.

Denn dass es den Machern im Verein um Möhlenkamp, für den das Brüninghaus getrost als Lebenswerk bezeichnet werden darf, gelungen ist, stolze 360.000 Euro an privaten Sach- und Barspenden aufzutreiben, um das Projekt in Gänze stemmen zu können, ist nicht alltäglich. Entstanden ist ein Haus, dass sich in der Tat sehen lassen kann – auch, weil sein rustikaler Charme gewahrt worden ist.

Dass es künftig noch stärker als bisher von Besuchergruppen frequentiert werden wird, hat auch damit zu tun, dass der Hausverein nicht nur in das Gebäude investiert, sondern auch das Konzept für die Bildungsstätte überarbeitet hat. Denn auch dies war buchstäblich in die Jahre gekommen. Ein frischer Onlineauftritt rundet das Ganze ab. Glückwunsch!


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