Vier Stunden Tanz 250 Besucher bei Oriental & Fusion Show in Papenburg

Von Anna Heidtmann


heid Papenburg. Gut 250 Besucher hat die fünfte Auflage der „Oriental & Fusion Show“ am Samstagabend in die Aula des Gymnasiums Papenburg gelockt.

Während der etwa vierstündigen Veranstaltung präsentierten insgesamt 14 Gruppen oder Solistinnen in farbenprächtigen Kostümen die Vielfalt des orientalischen Tanzes. Vom Publikum wurden sie dafür mit reichlichem Applaus belohnt.

„Tanzen ist ein Gespräch zwischen Körper und Seele“, sagte Moderatorin Katja Kupke. Der orientalische Tanz mit seiner jahrtausendalten Tradition sei ursprünglich ein Einzeltanz der Frau, der sich besonders auf die Körperteile wie Bauch, Hüfte und Füße konzentriere. Mit der Zeit habe er sich immer weiter entwickelt, fügte Kupke hinzu.

Klassisch und modern

Während der internationalen Tanz- und Kulturshow, die alle zwei Jahre im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus“ der Volkshochschule (VHS) Papenbrug stattfindet, erlebten die Zuschauer nicht nur die Verschiedenartigkeit der Tänze mit klassischen und modernen Stilrichtungen, sondern auch ein harmonisches Miteinander der verschiedenen Kulturen.

Sehr zufrieden mit der Publikumsresonanz zeigten sich die Initiatorinnen Anne Sonntag da Cruz von der VHS und Auri Costa, die in der VHS orientalische Tanzkurse anbietet. Anstelle von Eintrittsgeldern wurde um eine freiwillige Spende gebeten. „Wir sind nicht auf Profit aus, sondern unser Ziel ist es, Kontakte unter den Gruppen zu schaffen“, erklärte Costa. Durch das Netzwerk, das sich im Laufe der Zeit gebildet habe, seien jedes Mal neue Gruppen dabei. Mit den Spenden würden unter anderem die Fahrtkosten der angereisten Tanzgruppen finanziert. Vertreten waren in diesem Jahr neben den Gruppen „Samirah“ und „Lifestyle“ aus Papenburg unter anderem Gruppen aus Leer, Aurich, Lingen, Haselünne, Rheine und Emsdetten.