Häftlinge wurden tätowiert Erna de Vries redet vor Papenburger Schülern

Von Jennifer Kemker

Bereits zum vierten Mal war Erna de Vries zu Gast in der Michaeloberschule in Papenburg und berichtete über ihre Vergangenheit. Foto: Michaelschule PapenburgBereits zum vierten Mal war Erna de Vries zu Gast in der Michaeloberschule in Papenburg und berichtete über ihre Vergangenheit. Foto: Michaelschule Papenburg

Papenburg. Von der Judenverfolgung in der NS-Zeit bis hin zur Judenvernichtung hat Holocaust-Überlebende Erna de Vries aus Lathen den Neuntklässlern bei einem Besuch in der Michaeloberschule in Papenburg erzählt.

Bereits zum vierten Mal war sie Gast in der Oberschule und berichtete auf beeindruckende Weise auch von den unmenschlichen Lebensbedingungen im Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau. „Erna de Vries setzt sich dafür ein, dass diese schrecklichen Taten nicht in Vergessenheit geraten“, so Lehrerin Margret Korte. Später berichtete de Vries weiter, dass gleich bei der Ankunft in Auschwitz begonnen wurde, die Häftlinge an allen behaarten Körperteilen zu rasieren, sie mit Lagerkleidung auszustatten und zu registrieren. Dabei wurde den Häftlingen eine Nummer auf den Oberarm tätowiert. Erna de Vries erhielt die Nummer 50462 und zeigte sie den Schülern.