Abrissarbeiten laufen Vier Mehrfamilienhäuser weichen in Papenburg Neubauten

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Mit dem Abriss des ersten von insgesamt vier Mehrfamilienhäusern ist in der Gartenstraße in Papenburg begonnen worden. Foto: Christoph AssiesMit dem Abriss des ersten von insgesamt vier Mehrfamilienhäusern ist in der Gartenstraße in Papenburg begonnen worden. Foto: Christoph Assies

Papenburg. In der Gartenstraße in Papenburg sind Arbeiten zum Abriss von vier Mehrfamilienhäusern der Baugenossenschaft Aschendorf-Hümmling angelaufen. Im Mai sollen an gleicher Stelle die Bauarbeiten für zwei neue Häuser mit insgesamt 22 Mietwohnungen beginnen.

Wie Vorstandsmitglied Antonius Robben auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, sollen die Abrissarbeiten bis Ende April abgeschlossen sein. „Gerade wird die Hausnummer 23 abgerissen, es folgen noch drei weitere Häuser, die insgesamt 16 Wohnungen hatten“.

Die beiden neuen Häuser sollen Ende 2019 bezugsfertig sein. Insgesamt investiert die Baugenossenschaft Robben zufolge für die Neubauten mit einer Gesamtfläche von 1670 Quadratmeter Wohnfläche 3,4 Millionen Euro. Die Wohnungsgrößen sollen nach Angaben der Baugenossenschaft zwischen 62 und 85 Quadratmetern liegen. Mit einem Aufzug sorgt die Baugenossenschaft dafür, dass alle Wohnungen barrierefrei erreichbar sind.

Neubau bis Ende des Jahres

Die Neubauten sind Teil eines Investitionsplanes der Baugenossenschaft Aschendorf-Hümmling, die seit ihrer Gründung vor 80 Jahren insgesamt knapp 2000 Wohnungen errichtet hat.

Genau wie jetzt in Papenburg ist bereits ein Haus aus den 1950er-Jahren an der Windthorststraße in Aschendorf abgerissen worden. Eine Sanierung war unwirtschaftlich. Bauarbeiten für ein neues Doppelhaus sollen Robben zufolge im April beginnen und Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Derzeit befinden sich rund 700 Wohnungen im Bestand der Baugenossenschaft, die mehr als 1000 Mitglieder hat. Begonnen hat alles vor 80 Jahren mit einer Gruppe von Bauinteressierten und Politikern. Um den Kleinwohnungsbau im damaligen Landkreis Aschendorf-Hümmling zu fördern, gründeten sie die Baugenossenschaft. Bereits kurze Zeit später konnten die ersten Eigenheime bezogen werden. Während des Krieges musste die Bautätigkeit jedoch wieder eingestellt werden, da weder Baumaterialien noch Arbeitskräfte zur Verfügung standen.


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