Bewerbung mit Aufräumaktion Papenburger Michaelschule will „Umweltschule“ werden

Von Jennifer Kemker

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Papenburg. Mit Müllsäcken, Handschuhen und Gummistiefeln ausgestattet haben sich knapp 128 Schüler der Oberschule Michaelschule in Papenburg am Obenende und im Bereich der Schule auf den Weg gemacht, um die Straßen vom Müll zu befreien.

Im Rahmen der Aktion „Papenburg räumt auf“ ist auch die Projektreihe der Schule gestartet, mit der sie sich für die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ beworben haben. In den Handlungsfeldern „Müll/Abfall“ und „Energie/Klimaschutz“ werden im Zeitraum von zwei Jahren an der Schule und an außerschulischen Lernorten wie dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) in Papenburg verschiedene Projekte angeboten, wie Lehrerin Lena Sürken berichtete. Auf dem Plan stehen auch Projekttage mit dem RUZ zu den Themen „Essen für ein gutes Klima“, Recycling, Upcycling, „Plastikmüll in den Meeren“ und Fair Trade.

Mobilitätstag an der Schule

Darüber hinaus sind im Juni ein Mobilitätstag mit Unterstützung der Papenburger Polizei, die Multivisionsshow „Reduse“, der Besuch des EWE-Mobils und die Projekte „Kunst trifft Müll“ und „Nachhaltige Ernährung“ geplant, erklärte Lehrerin Margret Korte weiter. Nach den Worten der Pädagogen sollen die Schüler mithilfe des Projektes sensibilisiert werden, die Schöpfung in ihrer Schönheit und Gefährdung wahrzunehmen, sie zu erhalten und ihnen deutlich zu machen, dass jeder einzelne einen Beitrag etwa zur Müllreduzierung und somit zum Klimaschutz leisten kann und muss.

Innerhalb des Schulgeländes zeigte sich der Wille zum Umweltschutz bereits in der einheitlichen Beschriftung der Mülleimer in den Klassenräumen, im Gebäude und im Lehrerzimmer sowie mit der Information aller Schüler über zukünftiges umweltfreundliches Verhalten.


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