Kolpingsfamilie St. Antonius Lob für 50 Jahre Kleider- und Papiersammlung in Papenburg

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Für seine Verdienste um die Organisation der Gebrauchtkleider- und Altpapiersammlungen der Kolpingsfamilie St. Antonius wurde Hermann-Josef Röttgers geehrt. Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Kolpingreferentin Sandra Rickermann, Röttgers und Günther Döbber, Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Foto: Klaus DieckmannFür seine Verdienste um die Organisation der Gebrauchtkleider- und Altpapiersammlungen der Kolpingsfamilie St. Antonius wurde Hermann-Josef Röttgers geehrt. Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Kolpingreferentin Sandra Rickermann, Röttgers und Günther Döbber, Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Foto: Klaus Dieckmann

Papenburg. Seit 50 Jahren sammelt die Kolpingsfamilie St. Antonius in Papenburg Gebrauchtkleider und Altpapier zugunsten sozialer Projekte. Bei einer Feierstunde anlässlich des Jubiläums haben Vertreter von Kolpingwerk und Stadt das bemerkenswerte Engagement der Untenender Kolpingsfamilie gewürdigt.

Eine besondere Anerkennung ging an Hermann-Josef Röttgers. Der 68-Jährige ist von Anfang an bei der Aktion dabei und organisierte diese über Jahrzehnte maßgeblich. „Eine Papier- und Kleidersammlung ohne Hermann-Josef Röttgers, das geht gar nicht“, unterstrich Günther Döbber, Vorsitzender der Kolpingsfamilie St. Antonius. Von den bislang 178 Sammlungen habe er wahrscheinlich mehr als 175 mitgemacht, sagte Döbber. Bereits im Vorfeld der jeweiligen Sammlungen ordere Röttgers die erforderlichen Container, bringe Werbebanner in der Stadt an und organisiere Fahrzeuge und Helfer zum Abholen des Sammelguts.

Im Namen des Kolping-Diözesanverbands Osnabrück würdigte Sandra Rickermann, Referentin für Familienarbeit und geistliches Leben, das langjährige Wirken von Röttgers. Über seinen Einsatz bei den Kleider- und Papiersammlungen hinaus hatte der 68-Jährige von 1990 bis 2008 auch 18 Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke der Kolpingsfamilie geleitet. Ebenfalls dafür sprach ihm Rickermann Dank und Anerkennung aus und überreichte Röttgers für dessen „Verdienste um die Ausbreitung und Vertiefung des Ideenguts Adolph Kolpings, insbesondere für sein erfolgreiches Mittun im Vorstand der Kolpingsfamilie St. Antonius sowie für sein jahrzehntelanges Engagement in der Organisation der Gebrauchtkleider- und Altpapiersammlungen“, eine Ehrenurkunde des Kolpingwerks.

Erlöse gehen auch an örtliche Initiativen

„50 Jahre sind ein stolzer Zeitraum“, hob Bürgermeister Jan Peter Bechtluft in seinem Grußwort hervor. Sich jedes Quartal wieder auf den Weg zu einer Sammlung zu machen, verdiene höchste Anerkennung. Das öffentliche Leben in der Stadt wachse und gedeihe in besonderem Maße auch durch das ehrenamtliche Mitwirken. Dazu habe die Kolpingsfamilie St. Antonius nicht unerheblich beigetragen, verwies Bechtluft auf das soziale Engagement der Kolpinger. So seien die Erlöse aus den Sammelaktionen nicht nur überregionalen und internationalen Projekten des Kolpingwerks, sondern gleichfalls zahlreichen örtlichen wohltätigen Initiativen zugute gekommen.

Feierstunde im Jugendgästehaus

Kolpingvorsitzender Döbber nahm die Feierstunde im Jugendgästehaus Johannesburg zum Anlass, neben den Sammelhelfern auch den Firmen zu danken, die regelmäßig Fahrzeuge für die Aktion zur Verfügung stellten. Ohne diese uneigennützige Unterstützung von Förderern hätten die Straßensammlungen nicht in dieser flächendeckenden Form durchgeführt werden können. Den Auftakt zu den inzwischen vierteljährlichen Aktionen der Papenburger Kolpinger hatte eine sogenannte „Lumpensammlung“ am 2. März 1968 gebildet. Weitere Einzelheiten zur Historie spiegelt eine von Döbber erstellte Chronologie mit ausgewählten Daten und Fakten wider.


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