Zinnober stellt Programm vor Porträt- und Aktmalerei in Papenburger Kunstschule

Von Katja Daron

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Die Mitarbeiter der Kunstschule Zinnober haben das Programm für die nächsten Monate vorgestellt. Foto: Katja DaronDie Mitarbeiter der Kunstschule Zinnober haben das Programm für die nächsten Monate vorgestellt. Foto: Katja Daron

kda Papenburg. Ein Theaterstück von Kindern und viele Kurse in den Sommerferien stehen auf dem Programm der Kunstschule Zinnober in Papenburg. Außerdem starten im September verschiedene weitere Veranstaltungen.

„Wir kümmern uns darum, dass die Kreativität nicht in der Schnelllebigkeit verloren geht“, erklärt Leiterin Petra Wendholz. Sie sei stolz, die Angebote immer wieder neu gestalten zu können. „Die Vielfalt an internationalen Künstlern ermöglicht uns ein breit gefächertes Angebot“, so Wendholz bei der Vorstellung des Jahresprogramms. Doch noch vor dem Beginn der neuen Kurse ab September fänden zwei größere Projekte statt.

Kunst für Erwachsene

Zum einen feiert das Schauspielstück „Kumuli“ am Sonntag, 10. Juni, seine Premiere. Das interdisziplinäre Projekt von zwölf Kindern aus fünf unterschiedlichen Nationen ist eine Mischung aus Kunst, Musik und Literatur. Zum anderen finden in der letzten vollen Woche der Sommerferien vom 30. Juli bis zum 3. August zahlreiche Kurse für Teilnehmer ab 16 Jahren statt. Neben Porträt- und Aktmalerei wird ein Kurs zur Gestaltung von Puppen angeboten und das Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien und verschiedenen Maltechniken geschult.

Im September beginnt das deutsch-niederländische Projekt „Grenzen, Traditionen, Identitäten – Immaterielles Kulturerbe in der Grafschaft Bentheim, im Emsland und in der Drenthe“. Es ist ein Projekt mit der Emsländischen Landschaft und wird unter anderem mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das Ziel ist es, die Formen des regionalen kulturellen Erbes stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Grenzübergreifende Gemeinsamkeiten im kulturellen Erbgut sollen verdeutlicht und künstlerisch dargestellt werden, so Wendholz.

Figuren aus Weißtorf

„Von der Sode zur Skulptur“ heißt ein Kurs, bei dem aus Weißtorf verschiedene Figuren geschnitzt werden sollen. Daneben zeigt die niederländische Künstlerin Tineke Koedam Möglichkeiten zum kreativen Arbeiten mit Schablonen auf. „Brauchtum und alte Handwerkstechniken dürfen nicht verloren gehen“, sagt Viola Tallowitz-Scharf, stellvertretende Leiterin der Kunstschule. Dazu soll auch der Kurs „Weihnachten in Moor und Heide“ beitragen, bei dem Irrlichter gebastelt werden. Diese Irrlichter sollen allerdings entgegen der Folklore, nach der zahlreiche Menschen den sogenannten Irrlichtern im Moor folgten und sich verliefen, als Wegweiser in der Dunkelheit dienen, so Keramikerin Margot Austermann.


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