Bilanz der Aufräumaktion 2018 Freiwillige sammeln in Papenburg mehr als zehn Tonnen Müll

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Auch zwei alte Kühlschränke, zahlreiche alte Reifen und ein Rasenmäher gehörten zur „Ausbeute“ der freiwilligen Helfer der Aktion „Papenburg räumt auf“. Foto: Ivonne MeindersAuch zwei alte Kühlschränke, zahlreiche alte Reifen und ein Rasenmäher gehörten zur „Ausbeute“ der freiwilligen Helfer der Aktion „Papenburg räumt auf“. Foto: Ivonne Meinders

Papenburg. Bei der Aktion „Papenburg räumt auf 2018“ sind innerhalb von zwei Tagen genau 10,72 Tonnen Müll gesammelt worden. Das geht aus einer Bilanz der Stadtverwaltung hervor.

Die freiwilligen Helfer haben zahlreiche Reifen, etliche Dosen mit Lack und Farbe, Kartons, Teerpappe, Plastikeimer, einen Staubsauger, einen Rasenmäher und sogar zwei Kühlschränke gefunden, ist Kremer einigermaßen sprachlos. „Wie man auf die Idee kommt, einen alten Kühlschrank am Wegesrand abzuladen, ist mir völlig schleierhaft. Das ist einfach asozial“, wird Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft in einer Mitteilung zitiert. „Es ist nicht zu glauben, was die Leute einfach so wegwerfen“, ergänzte Christian Kremer von der Stadtverwaltung. Er organisiert „Papenburg räumt auf“ seit ihrer ersten Ausgabe vor 21 Jahren. „Einmal ist die Aktion ausgefallen, darum hatten wir in diesem Jahr ein kleines Jubiläum“, so Kremer laut der Mitteilung.

Insgesamt mehr als 750 Helfer

Dieses Mal haben rund 550 Schüler und Kindergartenkinder am Freitag mitgemacht und mehr als 200 freiwillige Helfer am Samstag, heißt es. Ihnen dankten die Organisatoren, genauso wie den landwirtschaftlichen Ortsvereine, die mit ihren Traktoren den Abtransport organisiert haben. Der Landkreis Emsland hatte viele hundert Müllsäcke zur Verfügung gestellt.

Am Ende könne es nur gemeinsam gelingen, das Stadtgebiet sauber zu halten. Darum hoffen Kremer und Bechtluft auch darauf, dass einige Müllsünder sich nun bei der Ehre gepackt fühlen und ihren Abfall ordnungsgemäß entsorgen. „Auf dem eigenen Grundstück wirft man doch den Müll auch nicht einfach in die Landschaft. In unserer Stadt gilt das natürlich auch. Eigentlich ganz einfach“, stellen beide fest.


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