Versammlung in Papenburg Feuerwehr Untenende zu 162 Einsätzen ausgerückt

Von Michael Schütte

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Viel zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Untenende im vergangenen Jahr. Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Sachbearbeiter Manfred Hermes, Ausschussvorsitzender Ralf Nee, Leiter Ordnungsamt Matthias Heyen, Abschnittsleiter Gerd Köbbe, Gunnar Uminski, Kreisbrandmeister Holer Dyckhoff, stellvertretender Ortsbrandmeister Torsten Meyer, Stadtbrandmeister Josef Pieper, Peter Rinneberg, Ortsbrandmeister Georg Kruth. Foto: Michael SchütteViel zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Untenende im vergangenen Jahr. Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Sachbearbeiter Manfred Hermes, Ausschussvorsitzender Ralf Nee, Leiter Ordnungsamt Matthias Heyen, Abschnittsleiter Gerd Köbbe, Gunnar Uminski, Kreisbrandmeister Holer Dyckhoff, stellvertretender Ortsbrandmeister Torsten Meyer, Stadtbrandmeister Josef Pieper, Peter Rinneberg, Ortsbrandmeister Georg Kruth. Foto: Michael Schütte

Papenburg. Die Feuerwehr Papenburg Untenende ist im vergangenen Jahr zu insgesamt 162 Einsätzen ausgerückt. Das teilte Ortsbrandmeister Georg Kruth auf der Jahreshauptversammlung mit.

52 Einsätze wurden Kruth zufolge durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Aber auch Sturmtief „Friederike“ habe mit 32 Einsätze für viel Arbeit gesorgt. „Insgesamt hatten wir gut zu tun“, fasste Kruth die Aktivitäten zusammen. Neben zwei Austritten konnten die Feuerwehrleute auch zwei neue Kameraden in ihren Reihen begrüßen, sodass der Personalstand von 49 aktiven Kameraden gehalten werden konnte. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand zum Jahreswechsel aus neun Kameraden.

14 Nachwuchskräfte gehören der Jugendfeuerwehr an

Jugendfeuerwehrwart Michael Bartsch berichtete, dass neben dem Zeltlager und zahlreichen weiteren Aktivitäten das 25-jährige Bestehen der Untenender Jugendfeuerwehr der Höhepunkt des Jahres für die 14 Nachwuchskräfte war. Marcus Reschke berichtete indes, dass im Rahmen der Brandschutzerziehung insgesamt 126 Kinder aus den Papenburger Grundschulen mit der Feuerwehr vertraut gemacht wurden.

Auch die Aktivitäten der überörtlich aktiven Gefahrgutgruppe standen im Fokus der Versammlung. Es wurden zahlreiche Übungen und Fortbildungen absolviert. Alarmiert wurde die Gruppe zu vier Einsätzen.

Der Leiter desOrdnungsamtes der Stadt, Matthias Heyen, betonte in seinem Grußwort den Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr für die Stadt. Die Aufrechterhaltung eines funktionierenden Brandschutzes sei eine wichtige Pflichtaufgabe für die Kommune. Die Erfüllung dieser Aufgabe sei aber nur mit motivierten, freiwilligen Kräften zu stemmen, so Heyen. Wie wichtig die Feuerwehr für die Stadt sei, könne man auch am städtischen Haushalt erkennen, betonte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). Rund eine Million Euro stünde für die Feuerwehren der Stadt in diesem Jahr bereit. Der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Ralf Nee, verwies auf die Anschaffung des neuen Drehleiterfahrzeuges Ende 2017. Über die Belange der Feuerwehr sei immer einstimmig, fraktionsübergreifend entschieden worden, so Nee.

Feuerwehren in Papenburg gut aufgestellt

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff aus Meppen berichtete indes von der Auflösung des ABC-Zuges in Bawinkel. Den Wegfall des Zuges wolle die Feuerwehr durch ein neues CBRN-Konzept kompensieren (CBRN = chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren). Hier gelte es, die bestehenden Fachgruppen im Landkreis mit zu integrieren, ergänzte Abschnittsleiter Nord, Gerd Köbbe aus Werlte. Dyckhoff und Köbbe betonten, dass die Feuerwehren in Papenburg gut aufgestellt seien. Die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes wurde vom Kreisbrandmeister ebenfalls gelobt. Hierdurch könnten eventuell vorhandene Defizite im Brandschutz aufgedeckt und wertvolle Verbesserungshinweise geliefert werden.

Seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr

Eine Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erfuhr der Alterskamerad Bernd Wemken und seit 25 Jahren ist Gunnar Uminski in der Feuerwehr tätig. Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Rinneberg, der sein Amt nach 15 Jahren abgibt, wurde ebenfalls geehrt. Die Beförderung zum Feuerwehrmann erhielt André Schaper.


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