Neuauflage geplant Erlös aus 24-Stunden-Schwimmen geht an Papenburger Vereine

Von Christian Belling

Gut gefüllt war der Spendeneimer nach dem 24-Stunden-Schwimmen im Papenburger Hallenbad. Vertreter der mitorganisierenden Vereine bekamen jetzt den Erlös ausgehändigt. Foto: Christian BellingGut gefüllt war der Spendeneimer nach dem 24-Stunden-Schwimmen im Papenburger Hallenbad. Vertreter der mitorganisierenden Vereine bekamen jetzt den Erlös ausgehändigt. Foto: Christian Belling

Papenburg. Über den Erlös des 24-Stunden-Schwimmens zu Jahresbeginn im Papenburger Hallenbad freuen sich vier Vereine aus der Fehnstadt. Auf der Versammlung der Interessengemeinschaft (IG) Schwimmausbildung wurden jetzt die Spenden überreicht.

„Die Einnahmen an dem Tag haben wir lediglich durch das Aufstellen eines Spendeneimers am Eingangsbereich erzielt“, erklärte IG-Vorsitzender Sascha Kleinhaus. Herausgekommen ist dabei die „stattliche Summe“ von 781,65 Euro, die die IG auf 800 Euro aufrundete. Jeweils 200 Euro bekamen jetzt die vier Mitorganisatoren der 24-Stunden-Schwimmaktion der IG ausgehändigt. Die entsprechenden Spenden nahmen während der Versammlung die Vertreter der DLRG-Ortsgruppe Papenburg, der Tauchgemeinschaft Papenburg, des TuS Aschendorf und der Wasserfreunde Völlen/Papenburg entgegen. Die Wasserfreunde erhielten zudem einen Sonderpreis in Höhe von 250 Euro für den laut Kleinhaus „klaren Sieg“ beim nächtlichen Non-Stop-Schwimmen von 2 bis 6 Uhr. „Da ward ihr richtig sportlich dabei und hattet immer einen Schwimmer in der Bahn“, zollte der IG-Vorsitzende Respekt für diese Leistung.

Schulen und Einzelschwimmer mit einbeziehen

Kleinhaus zog ein positives Fazit des erstmals durchgeführten 24-Stunden-Schwimmens. „Es war eine Spitzenaktion, die auch gut besucht wurde.“ Er dankte Badbetreiber Norbert Averdung für die kostenlose Nutzung des Hallenbades. „Nur deshalb konnten wir überhaupt einen Erlös erzielen.“

Die IG kündigte an, eine vergleichbare Aktion, die auf die Wichtigkeit der Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen soll, Anfang 2019 erneut durchführen zu wollen. „Ob es allerdings wieder über 24 Stunden sein wird, müssen die weiteren Gespräche zeigen“, so Kleinhaus. Aus der Versammlung kamen unter anderem die Vorschläge, auch Einzelschwimmer oder Schulen miteinzubeziehen. „Wir fangen mit den Vorbereitungen schon im Sommer an, damit wir genügend Vorlaufzeit haben“, teilte der Vorsitzende mit. Badbetreiber Averdung kündigte auf der Versammlung an, das Hallenbad dafür wieder zur Verfügung stellen zu wollen.