Für Bundesentscheid qualifiziert Schüler aus Papenburg mit kleinen Formel-1-Boliden erfolgreich

Von Nils Kögler


koeg Papenburg. Mit selbst gebauten Miniaturautos haben zwei Gruppen der Michaelschule vom Papenburger Obenende erfolgreich am Wettbewerb „Nordmetall Cup – Formel 1 in der Schule“ in Wolfsburg teilgenommen. Gleich beide Mannschaften der Schule schafften es mit ihren kleinen Boliden unter die besten fünf Teams Niedersachsens.

Direkt nach den Sommerferien nahmen die Oberschüler vor mehr als einem halben Jahr die Arbeit an den Formel-1-Boliden in Kleinformat auf, teilten die Lehrer Christian Voskuhl, Claudia Burlager und Thorsten Hermes mit, die die Schüler bei der komplett eigenverantwortlichen Arbeit an den Rennern begleiteten. Um das Projekt so erfolgreich wie möglich zu gestalten, hätten die Schüler nach Angaben der Pädagogen einige Extrastunden Arbeit über den normalen Schulunterricht hinaus investiert. Mit den jetzt in Wolfsburg erzielten Erfolge habe die harte Arbeit der zwischen 13 und 15 Jahre alten Schüler Früchte getragen.

Am 4. und 5. Mai in Friedrichshafen

Das Team der „Speedhunters“ sicherte sich bei dem Wettbewerb den fünften Platz. Zudem wurde die Gruppe mit einem Sonderpreis der Autostadt ausgezeichnet. Die Schüler können sich nun eine Veranstaltung in der Stadt aussuchen, die sie kostenfrei besuchen dürfen. Noch erfolgreicher als die „Speedhunters“ schloss mit den „SpeedRacern“ das zweite Team der Michaelschule ab. Sie errangen niedersachsenweit den dritten Platz und haben sich damit für die Bundesmeisterschaft am 4. und 5. Mai in Friedrichshafen qualifiziert.

Wagen noch leichter machen

Bis dahin wollen die Jugendlichen ihren Miniatur-Boliden noch weiter modifizieren. Ziel ist es den Wagen noch leichter zu machen und möglichst nah an das Mindestgewicht von 55,5 Gramm heranzukommen. Dadurch erhofft sich das Team, den Wagen noch schneller zu machen. Doch schon jetzt stellen die diesjährigen Platzierungen auf Landesebene das bisher beste Abschneiden der Schule bei dem Wettbewerb dar. Die Urkunden wurden den beiden Gruppen vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) überreicht.

„Es ist der Hammer“

„Ich finde, es ist der Hammer, dass unsere Schule es geschafft hat, in Niedersachsen zu den Besten zu gehören“, freut sich Schulleiter Thomas Springub. Wichtig ist es dem Schulleiter zudem die Arbeit der begleitenden Lehrkräfte hervorzuheben. Auch sie hätten viel Zeit zusätzlich zum normalen Schulbetrieb investieren müssen, denn „mit einem normalen Lehrerarbeitstag kommt man da nicht weiter.“

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