Plakette überreicht Papenburger Autohaus jetzt ein „Inklusiver Betrieb“

Die Plakette „Inklusiver Betrieb“ erhielt das Papenburger Unternehmen Knauer & Liebau. Das Schild überreichte (von links) Heinz-Bernhard Mäsker an Serviceleiter Jörg Helweg. Freude darüber herrschte auch bei Mitarbeiter Stefan Pahl und Matthias Heyen vom Fachdienst Berufliche Inklusion der Caritas-Werkstätten. Foto: Jürgen Eden/Caritas-WerkstättenDie Plakette „Inklusiver Betrieb“ erhielt das Papenburger Unternehmen Knauer & Liebau. Das Schild überreichte (von links) Heinz-Bernhard Mäsker an Serviceleiter Jörg Helweg. Freude darüber herrschte auch bei Mitarbeiter Stefan Pahl und Matthias Heyen vom Fachdienst Berufliche Inklusion der Caritas-Werkstätten. Foto: Jürgen Eden/Caritas-Werkstätten

Papenburg. Das Papenburger Autohaus Knauer & Liebau ist jetzt auch offiziell ein „Inklusiver Betrieb“. Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer der Caritas-Werkstätten nördliches Emsland, übergab eine entsprechende Plakette an Vertreter des Unternehmens.

Das Autohaus erhielt laut einer Mitteilung der Caritas-Werkstätten die Plakette, weil es für Stefan Pahl, einen Beschäftigten aus den Caritas-Werkstätten, einen inklusiven Arbeitsplatz bietet, dessen Vertrag nun verlängert worden ist. Die Aktion „Inklusiver Betrieb“ ist ein gemeinsames Projekt vom Landkreis Emsland und den Einrichtungen der Caritas-Werkstätten in Papenburg, dem Vitus-Werk in Meppen und dem Christopherus-Werk in Lingen. Unterstützt wird es vom Wirtschaftsverband Emsland und den Kreishandwerkerschaften. Seit dem Jahr 2014 konnten emslandweit bereits rund 180 Betriebe gewonnen werden.

Im hauseigenen Hol- und Bringservice tätig

Stefan Pahl liebt Autos. Seit über einem Jahr ist er inzwischen bei dem Mercedes-Benz-Vertragspartner als Fahrer tätig und unterstützt auch im Betrieb in verschiedenen Abteilungen. „Ich mag sehr gerne den Kundenkontakt“, verriet er während der Plakettenübergabe. Kundendienstleiter Jörg Helweg bestätigt das. Denn Pahl ist im hauseigenen Hol- und Bringservice tätig und fährt nahezu täglich Kundenfahrzeuge, um die Einhaltung der Wartungs- und Reparaturtermine sicherzugstellen. Auch eine Tätigkeit als Auslieferungsfahrer für den Teileservice hat er übernommen. Dann führen ihn die Wege bis nach Oldenburg.

Fachdienst begleitet Mitarbeiter weiter

„Herr Pahl passt sehr gut in unser Team und wird auch von unseren Kunden sehr geschätzt“, sagt Helweg. Er machte aber auch deutlich, dass der Mitarbeiter einen gewissen Förderbedarf habe. Aber dafür gebe es den Fachdienst aus den Caritas-Werkstätten, der den Mitarbeiter regelmäßig begleite.

Sehr zufrieden mit der Entwicklung zeigte sich Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker während der Plakettenübergabe: „Die berufliche Teilhabe ist Bestandteil der gesellschaftlich geforderten Inklusion. Wir sind bereits auf einem guten Weg, doch wir benötigen noch mehr Unternehmen, die dem Beispiel von Knauer & Liebau folgen und Praktikums- oder Außenarbeitsplätze bereitstellen“, so Mäsker.