Waldstadion „idealer Standort“ Arbeitsgruppe treibt Planung für Kombi-Bad in Papenburg voran

Von Christian Belling

Zwei mögliche Standorte für den Neubau eines Hallenbades kommen der Verwaltung zufolge am Waldstadion in unmittelbarer Nähe zum Freibad infrage. Foto/Grafik: Nina Brinkmann/Sascha NabrotzkyZwei mögliche Standorte für den Neubau eines Hallenbades kommen der Verwaltung zufolge am Waldstadion in unmittelbarer Nähe zum Freibad infrage. Foto/Grafik: Nina Brinkmann/Sascha Nabrotzky

Papenburg. Eine Arbeitsgruppe treibt derzeit die Planungen für ein kombiniertes Hallen- und Freibad in Papenburg voran. Erste Ergebnisse sollen im April vorgestellt werden.

Wie Pascal Albers (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales, auf der jüngsten Versammlung der Interessengemeinschaft (IG) Schwimmausbildung mitteilte, habe die Arbeitsgruppe in zwei Sitzungen „lebhaft, konstruktiv und sachorientiert“ über das Vorhaben diskutiert. Dabei habe nach seinen Worten die Formulierung konkreter Anforderungen wie beispielsweise die Beckengröße ebenso im Vordergrund gestanden, wie der Blick in andere Städte, in denen auch der Neubau eines Bades anstehen oder kürzlich abgeschlossen wurde.

Laut Albers sollen die bisherigen Ergebnisse auf der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales am 18. April vorgestellt werden. „Bis dahin wird die weitere Ausarbeitung weiterhin nichtöffentlich behandelt.“

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Parallel zu der Arbeit der Arbeitsgruppe habe nach Angaben des Christdemokraten die Verwaltung Fördermöglichkeiten für die Realisierung des Vorhabens aufgetan. Albers lobte, dass Politik und Verwaltung geschlossen hinter dem Projekt stünden. Er wies aber daraufhin, dass bis zu einer Fertigstellung des Kombi-Bades noch einige Jahre vergehen. Bis dahin müsse der Betrieb der Bestandsbäder ebenso aufrecht erhalten werden wie das Vorantreiben des Neubaus.

„Fangen nicht gleich morgen an“

Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) schlug in die gleiche Kerbe. „Es muss einen nahtlosen Übergang geben, der die Schwimmausbildung durchgängig gewährleistet.“ Aber auch er wies darauf hin, dass mit dem Kombi-Bad „nicht gleich morgen angefangen wird.“ Bechtluft zeigte sich optimistisch hinsichtlich des Vorhabens. „Wir sind auf einem guten Weg. Dafür ist aber ein Dreiklang von Interessengemeinschaft, Badbetreiber und Stadt notwendig.“

Standortfrage für Bürgermeister geklärt

Die Standortfrage ist für den Bürgermeister klar. „Für mich ist geklärt, dass das Waldstadion dafür die besten Voraussetzungen bietet und ein idealer Standort ist.“ In seiner Sitzung im Mai letzten Jahres hatte der Ausschuss beschlossen, am Waldstadion ein kombiniertes Hallen- und Freibad zu bauen.

Sascha Kleinhaus, Vorsitzender der IG Schwimmausbildung, machte deutlich, dass auch der IG klar sei, dass ein neues Kombi-Bad „nicht von heute auf morgen vom Himmel fällt.“ Bis dahin gelte es, mit dem klarzukommen, was vorhanden ist. „Und das ist gar nicht so schlecht und hat auch seinen Reiz.“

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