Auftrag für Ausschuss Papenburg überprüft Kosten für Brandwachen

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Die Kosten für Feuerwehreinsätze bei Brandwachen in Papenburg kommen auf den Prüfstand. Symbolfoto: Archiv/Michael HehmannDie Kosten für Feuerwehreinsätze bei Brandwachen in Papenburg kommen auf den Prüfstand. Symbolfoto: Archiv/Michael Hehmann

Papenburg. Der Feuerwehr- und Präventionsausschuss der Stadt Papenburg stellt die Regelung von Brandwachen und deren Kosten bei ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen auf den Prüfstand. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Auslöser ist ein Antrag der Fraktion des Unabhängigen Bürgerforums (UBF). Deren Vorsitzender Gerhard Schipmann hatte beklagt, dass öffentliche, in erster Linie nicht-kommerzielle Feste wie das Erntedankfest der Landjugend „zunehmend durch die Stadt behindert“ würden. Die Verwaltung verlange für eine Brandwache durch die Feuerwehr 200 Euro pro Stunde. „Dieses Vorgehen schadet dem Gemeinwohl und vor allen Dingen dem Vereinsleben“, heißt es in dem UBF-Antrag weiter. Aus Sicht der Fraktion sei nicht nachvollziehbar, dass die Stadt 200 Euro pro Stunde in Rechnung stelle, während die Feuerwehrleute den Dienst ehrenamtlich verrichteten.

CDU-Ratsherr Ralf Nee, Vorsitzender des Feuerwehr- und Präventionsausschusses und nach eigenen Angaben seit 32 Jahren aktiver Feuerwehrmann, verwies darauf, dass die Zahl der Feuerwehreinsätze in den vergangenen Jahren stark gestiegen seien. Ein Grund seien häufigere Alarmierungen nach schweren Unwettern. Im Gegenzug stünden immer weniger Einsatzkräfte zur Verfügung, da sie berufsbedingt nicht vor Ort oder an ihrem Arbeitsplatz nicht abkömmlich seien. Um den personellen Aufwand zu reduzieren, „müssen wir verhindern, dass die Freiwilligen Feuerwehren zu jeder kleinen Veranstaltung herangezogen wird“, forderte Nee. Auch er gab zu bedenken, dass für Vereine die Kosten der Brandwache nicht über Eintrittspreise z stemmen seien.

Der Feuerwehr- und Präventionsausschuss soll sich nach dem Willen des Rates noch vor der Sommerpause mit dem Thema befassen.


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