In Papenburg gestartet Schwertransport mit Sandsilo bahnt sich Weg nach Surwold

Von Katja Daron

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kad Papenburg/Surwold. Ein etwa 15 Tonnen schweres Sandsilo hat das Kran- und Schwertransportunternehmen Gertzen aus Kluse erfolgreich von der Flachsmeerstraße in Papenburg nach Surwold verfrachtet.

Der zweiteilige Sandlagerbehälter ist am Donnerstagabend gegen 22 Uhr bei Maschinenbau Hahn gestartet. „Vor dieser Uhrzeit dürfen Transporte mit Extrabreite nicht auf öffentlichen Straßen unterwegs sein“, sagte Anton Onishchenko, Technischer Leiter bei der Firma Hahn. Mit einem Durchmesser von 6,10 Meter würde das Silo ziemlich genau zwei Fahrspuren in Anspruch nehmen, deshalb müsse der Gegenverkehr gestoppt werden, erzählte er kurz vor dem Start des Konvois.

Weniger Verzögerungen dank Hilfspolizisten

Für die Absicherung des Weges war die Hilfspolizei unter der Leitung von Michael Drente mit drei Autos im Einsatz. Um den Verkehr zu regeln, waren die Begleitfahrzeuge mit Warntafeln ausgerüstet. Der Einsatz von Hilfspolizisten hat sich wie berichtet in den vergangenen Monaten bei Schwertransporten bewährt, weil es die Polizei entlastet oder zu weniger zeitlichen Verzögerungen kommt. Onishchenko kann sich an einen Fall erinnern, bei dem ein Schwertransport wegen eines eiligen anderen Einsatzes der Polizei die Beamten statt gegen 22 Uhr erst um 2.30 Uhr starten konnte. Das kann bei Hilfspolizisten nicht passieren.

(Weiterlesen: Kluser Hilfspolizisten haben jede Menge zu tun)

Ohne Probleme bis ans Ziel an der B401

Das jetzt transportierte, knapp neun Meter hohe Silo hat ein Volumen von ungefähren 160 Kubikmetern, der Konvoi gelangte problemlos zu seinem Ziel, dem Kalksandsteinwerk (Emsländer Baustoffwerke) an der B401 in Surwold-Borgermoor. Die etwa 17 Kilometer lange Strecke führte über die Straße Am Vosseberg bis Aschendorfermoor, dann über die Oldenburger Straße zur Küstenkanalbrücke zwischen Neulehe und Neubörger und von dort auf die B401 bis zum Kalksandsteinwerk. Dort wird der Lagerbehälter aus Stahl zusammengesetzt und direkt betriebsbereit sein, erzählt Onishchenko.

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