Evangelisch-lutherische Kirche wählt 18 Papenburger Kandidaten für Kirchenvorstand

Von Katja Daron

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Die Landeskirche Hannover wählt am Sonntag einen neuen Kirchenvorstand. Aus Papenburg kommen 18 Kandidaten. Foto: Katja DaronDie Landeskirche Hannover wählt am Sonntag einen neuen Kirchenvorstand. Aus Papenburg kommen 18 Kandidaten. Foto: Katja Daron

kda Papenburg. Am Sonntag, 11. März, werden landesweit im Bereich der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und somit auch im Emsland die Kirchenvorstände in den evangelischen Gemeinden neu gewählt. 18 Kandidaten haben sich für Papenburg aufgestellt.

Alle sechs Jahre gibt es einen neuen Kirchenvorstand. Insgesamt 18 Kandidaten haben sich zur Wahl in der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Papenburg aufstellen lassen. Die knapp 6000 Gemeindemitglieder können am Sonntag, 11. März, vier Stimmen abgeben, aus denen sich der zehnköpfige Rat ergeben wird. Der Vorstand setzt sich aus je fünf Kandidaten oder Kandidatinnen der Nikolaikirche am Papenburger Hauptkanal und der Erlöserkirche am Obenende zusammen. Die Amtszeit dauert sechs Jahre und umfasst unterschiedliche Aufgaben in der Gemeinde. Als Kirchenvorsteher nimmt man Einfluss auf die Finanzen, bei Personalentscheidungen oder der Organisation von Veranstaltungen. Gemeinsam mit dem Pfarramt werden gemeindliche Arbeiten erledigt und Ziele erreicht. „Uns ist sehr wichtig, eine Mischung aus Frauen und Männern zu haben“ sagt Sebastian Borghardt, Pastor der Nikolaikirche. Praktische Arbeiten, zum Beispiel auf dem Friedhof, seien Männersache, erzählt er am Abend der Kandidatenvorstellung. Ebenso wichtig sei es „in der Fläche präsent zu sein“, so Borghardt und zeigt sich besonders zufrieden über Bewerber aus den kleineren Gemeinden.

Wahlberechtigt mit der Konfirmation

Die gesamte Gemeinde streckt sich über zwei Kirchen in Papenburg und zwei weitere Kapellen in Börgermoor und Aschendorfermoor. Anna Riese, Pastorin der Erlöserkirche in Papenburg, freut sich über die Altersspanne von 35 bis 75 Jahren der zukünftigen Kirchenvorsteher. „Wir brauchen frisches Blut“, sagt sie und Borghardt ergänzt „und die damit verbundene Kompetenz“. Aber auch von Erfahrungen der älteren Mitglieder oder der Kandidaten, die bereits eine Legislaturperiode hinter sich haben, würde man profitieren, sind sich Riese und Borghardt einig. Trotz des kleinen Publikums am Vorstellungsabend hoffen die beiden auf hohe Beteiligung am Wahltag. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab der Konfirmation mit 14 Jahren.


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