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06.03.2018, 21:57 Uhr KOMMENTAR

Aida-Taufe in Papenburg ein Ritterschlag für die Fehnstadt

Kommentar von Christoph Assies

Teile der „Aida Nova“ waren beim Ausdocken des neuesten Meyer-Kreuzfahrtschiffes, der „Norwegian Bliss“, im Februar zwischenzeitlich in den Werfthafen manövriert worden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaTeile der „Aida Nova“ waren beim Ausdocken des neuesten Meyer-Kreuzfahrtschiffes, der „Norwegian Bliss“, im Februar zwischenzeitlich in den Werfthafen manövriert worden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Papenburg. Die Taufe des Kreuzfahrtschiffes „Aida Nova“ in Papenburg kommt einem Ritterschlag für die Fehnstadt gleich. Ein Kommentar.

Die Taufe der „Aida Nova“ im Papenburger Hafen wird nicht nur ein maritimes Spektakel, sondern auch einer der Veranstaltungshöhepunkte in der Stadt.

Die Tatsache, dass diese Zeremonie, die beim deutschen Kreuzfahrtmarktführer Aida immer eine aufwendige und optisch eindrucksvolle Veranstaltung ist, die viele Fans der Kussmund-Schiffe aus ganz Deutschland anzieht, ist ein Ritterschlag für den Kreuzfahrtschiffbau-Standort Papenburg. Schließlich hat sich die Fehnstadt gegen Metropolen wie Hamburg oder Kiel durchgesetzt und auch gegen Bremerhaven, wo schon seit mehreren Jahren Bemühungen unternommen werden, eine Kreuzfahrtschiffs-Taufe auszurichten.

Die Meyer Werft hat sich mit der Entwicklung immer neuer Technologien, wie jetzt mit dem Flüssigerdgas-Antrieb, einen Namen in der Welt gemacht. Darum ist diese Schiffstaufe ein klares Bekenntnis des Aida-Mutterkonzerns Carnival für die Arbeit der Papenburger Schiffbauer.


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