Halbjahresprogramm vorgestellt Papenburger HÖB registriert mehr Teilnehmertage

Von Jennifer Kemker

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Das Team der Papenburg HÖB stellt das Halbjahresprogramm für die sieben Fachbereiche vor. Foto: Jennifer KemkerDas Team der Papenburg HÖB stellt das Halbjahresprogramm für die sieben Fachbereiche vor. Foto: Jennifer Kemker

Papenburg. Um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat die Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg ihre Teilnehmertage gesteigert. 2017 registrierte die Einrichtung mehr als 36.000 Teilnehmertage, wie HÖB-Leiter Thomas Südbeck bei der Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms mitteilte.

„Wir sind sehr froh über die gute Resonanz des vergangenen Jahres und freuen uns auf das neue spannende und interessante Halbjahresprogramm“, sagte Südbeck und betonte, dass der Erfolg ein Verdient des gesamten Teams sei. Dieser besondere Lernort, wie er die HÖB beschrieb, knüpfe durch das interaktive Lernen an die Alltagswirklichkeiten der Teilnehmer an.

Umbau für rund drei Millionen Euro

Darüber hinaus sei es Zeit, das Haus zu erweitern und zu modernisieren, wie Südbeck erklärte. In vier Bauabschnitten sollen rund drei Millionen Euro investiert werden. „Wir freuen und sehr darauf“, so Südbeck. Der Landkreis Emsland und die Stadt Papenburg investieren je 1,5 Millionen Euro.

Kindern den Zugang zur Natur ermöglichen

Der Fachbereich „Umweltbildung und ökologische Debatte“ ist einer von insgesamt sieben und bietet ein Seminar in der Karwoche an. Großeltern, Paten und ihre Enkel- und Patenkinder haben im Seminar „Kunterbunte Osterzeit“ laut Kirsten Kuhlmann die Möglichkeit die Natur zu erleben und mit natürlichen Materialien zu basteln. An Erzieher ist das Seminar „Der Natur mit allen Sinnen auf der Spur“ gerichtet. Dabei soll ihnen gezeigt werden, wie Kindern der Zugang zur Natur ermöglicht werden kann.

Reale Konzepte für fiktive Unternehmen

Um die deutsch-niederländische Grenzregion geht es Südbeck zufolge im Bereich „Geschichte–Politik–Wirtschaft“. Im Workshop sollen möglichst reale Konzepte für fiktive Dienstleitungsunternehmen in den Grenzregionen entworfen werden. „Miteinander statt gegeneinander“ heißt es in dem Projekt, in dem politische Bildung für Geflüchtete ermöglicht und ein Informations- und Diskussionsforum für alle Interessierten geschaffen wird.

Schulung für Führungskräfte

Um das Thema Führung geht es im Fachbereich „Organisationsentwicklung und Mitarbeiterführung“. In unterschiedenen Feldern werden Führungskräfte geschult. Beim „1x1 der positiven Führung“ steht das Führungsverständnis im Vordergrund, das in Chancen denke.

Seminare zum Stressmanagement

Der Bereich „Junge Erwachsene“ beschäftigt sich laut Dorothee Meyer mit einem Rhetorik- und Präsentationstraining im Seminar „Sich wirkungsvoll präsentieren“. An Lehrer, Erzieher und pädagogische Fachkräfte richten sich Seminare zum Stressmanagement und zur Konzeption von Bildungsräumen.

Gedächtnistraining für Senioren

Gedächtnistraining, Kreativität und Entspannung wird für Senioren angeboten, die aktiv bis ins hohe Alter sein wollen. Neu im Programm ist das Improvisationstheater, das im April stattfindet. Kuhlmann zufolge benötigen die Teilnehmer keine Vorkenntnisse und lernen, wie man sich in bestimmten Situationen spontan reagieren kann.

Projekte für Flüchtlinge

Außer den Seminaren und Workshops in den Fachbereichen arbeitet das Team der HÖB auch an Projekten für Flüchtlinge. Dabei können regionale Unternehmen bei der Beschäftigung von Flüchtlingen beraten werden. Aber auch Angebote und Intensivsprachkurse für Geflüchtete spielen eine wichtige Rolle.

„Ich finde es klasse, dass wir ein Programm in Form eines Marktstandes mit verschiedenen bunten Angeboten präsentieren können“, sagte die Vorsitzende des Vereins HÖB, Ursula Mersmann.


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