Stefan Fischer übernimmt zum 1. Juli Papenburger Krankenhaus findet neuen Geschäftsführer

Zum 1. Juli wird Stefan Fischer (Dritter von links) die Geschäftsführung des Papenburger Marien-Hospitals von Matthias Bitter (Zweiter von links) übernehmen. Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer (links), Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Marienhospital Papenburg, Ansgar Veer (Zweiter von rechts), Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen, und Hermann Bröring, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Marien-Hospitals, begrüßen Stefan Fischer und dankten Matthias Bitter für seine erfolgreiche Arbeit. Foto: Marien-Hospital Papenburg-AschendorfZum 1. Juli wird Stefan Fischer (Dritter von links) die Geschäftsführung des Papenburger Marien-Hospitals von Matthias Bitter (Zweiter von links) übernehmen. Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer (links), Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Marienhospital Papenburg, Ansgar Veer (Zweiter von rechts), Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen, und Hermann Bröring, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Marien-Hospitals, begrüßen Stefan Fischer und dankten Matthias Bitter für seine erfolgreiche Arbeit. Foto: Marien-Hospital Papenburg-Aschendorf

Papenburg. Stefan Fischer wird neuer Geschäftsführer des Marien-Hospitals Papenburg-Aschendorf. Der gebürtige Meppener übernimmt zum 1. Juli die Aufgaben von Matthias Bitter, der das Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlässt.

Wie das Hospital am Mittwoch mitteilte, verfügt Fischer über eine zehnjährige Führungserfahrung in konfessionellen Krankenhäusern. Seit zwei Jahren ist der Diplom-Kaufmann Geschäftsführer des St.-Bernward-Krankenhauses in Hildesheim. Zuvor leitete er dort den Controllingbereich sowie die Verwaltung. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, zieht es den gebürtigen Meppener nun wieder zurück in die Heimat. „Es war ein Herzenswunsch von meiner Frau und mir, mit unseren beiden Kindern ins Emsland zurückzukehren“, so Fischer. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Marien Hospitals.“

„Sehr kompetenten und sympathischen Nachfolger gefunden“

Ansgar Veer, Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft in Lingen, zu der das Marien Hospital gehört, ist vom neuen Mann überzeugt: „Mit Stefan Fischer haben wir einen fachlich sehr kompetenten und sympathischen Nachfolger gefunden. Er hat in den vergangenen Jahren eine Klinik mit 511 Betten, 17 Fachabteilungen, drei medizinischen Versorgungszentren und 1500 Mitarbeitern geleitet. Ich bin sicher, er wird das Marien Hospital weiter positiv voranbringen.“

„Erfolgreiche Arbeit in den vergangenen sieben Jahren“

Hermann Bröring, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Papenburger Krankenhauses, richtete den Blick auch auf den scheidenden Geschäftsführer. „Wir danken Matthias Bitter für sein großes Engagement und seine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen sieben Jahren und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

In einer schwierigen Zeit gestartet

Im Herbst letzten Jahres bestätigte Bitter Informationen unserer Redaktion, dass er sich für eine neue berufliche Aufgabe entschieden habe. Er kündigte an, zum 1. Juli die Geschäftsführung eines konfessionellen Krankenhausverbundes in seiner Heimatregion übernehmen zu wollen. 2011 wechselte Bitter aus Osnabrück ins nördliche Emsland. Das Marien Hospital übernahm er damals zunächst als Interimsgeschäftsführer. Seinerzeit steckte das Hospital in einer großen finanziellen Krise, nachdem bis 2011 Verluste von insgesamt rund 16 Millionen Euro aufgelaufen waren. Im Februar desselben Jahres trennte sich das Haus von seinem langjährigen Geschäftsführer Franz Josef Nienaber.

Verbund als Rettungsanker

Als Rettungsanker entpuppte sich ein Klinik-Verbund mit dem St.-Bonifatius-Hospital in Lingen, dem außerdem das Hümmling-Hospital in Sögel und das Borromäus-Hospital in Leer angehören. In den folgenden Jahren konnten die Millionenverluste erheblich zurückgefahren werden.

6,3 Millionen Euro vom Land

Bitter verweist auf eine positive Entwicklung des Krankenhauses. Mit dem Aufbau eines geriatrischen, neurochirurgischen und gefäßchirurgischen Angebotes wurde das medizinische Leistungszentrum in den vergangenen Jahren erweitert. Große Freude herrschte im Februar letzten Jahres, als die lang ersehnte Förderzusage des Landes Niedersachsen für den geplanten Umbau der Notaufnahme und die Kardiologie kam. Damit steht fest, dass wie vom Hospital beantragt 6,3 Millionen Euro in das Krankenhaus fließen werden.

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