Ein Bild von Maike Plaggenborg
27.02.2018, 17:22 Uhr KOMMENTAR

Gespräch über nachhaltige Lebensmittel in Papenburg: Nachholbedarf

Von Maike Plaggenborg


In der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse gibt es in Sachen Nachhaltigkeit Nachholfbedarf. Symbolbild: Jessica LehbrinkIn der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse gibt es in Sachen Nachhaltigkeit Nachholfbedarf. Symbolbild: Jessica Lehbrink

Papenburg. Die Marktchancen nachhaltig erzeugter Lebensmittel sind Thema einer Gesprächsrunde mit fünf Referenten in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg gewesen. Die Runde hat gezeigt: Dabei gibt es Nachholbedarf.

Nachhaltig erzeugte Lebensmittel sind ein schwieriges Feld, wie die Veranstaltung zum Thema in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg mit fünf Referenten aus unterschiedlichen Bereichen zeigte.

Schwierig deshalb, weil es offenbar noch viel Nachholbedarf auf mehreren Seiten – bei der Produktionskette wie auch auf der Verbraucherseite – gibt. Da wären zunächst Probleme in der Landwirtschaft, die zusehends auf Masse und Niedrigpreisproduktion setzt. Das führt zu immer mehr größeren Höfen zulasten kleiner Betriebe, die mit dem Wachsen nicht nachkommen und auf der Strecke bleiben.

Das Ergebnis der Massenproduktion ist ein verbraucherfreundlicher Preis, den Konsumenten zwar dankend annehmen. So aber sollte es aber optimalerweise nicht sein.

Lebensmittel haben ein hochwertiges Produkt zu sein. Und das sollte mehr geschätzt werden. Wer da – bei angemessenem Interesse – nicht auf die Politik hofft, die dabei nachhilft, muss dies über den eigenen Verzehr regeln und kaufen, was ressourcenverträglich produziert wurde.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN