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26.02.2018, 06:05 Uhr KOMMENTAR

Fastenmarsch: Die Welt ein bisschen besser machen

Kommentar von Hermann Hinrichs

Die Teilnehmer des Fastenmarsches müssen die von ihnen angesprochenen Sponsoren in eine Liste eintragen. Diese zahlen dann für jeden zurückgelegten Kilometer einen zuvor vereinbarten Betrag. Foto: Maike PlaggenborgDie Teilnehmer des Fastenmarsches müssen die von ihnen angesprochenen Sponsoren in eine Liste eintragen. Diese zahlen dann für jeden zurückgelegten Kilometer einen zuvor vereinbarten Betrag. Foto: Maike Plaggenborg

Papenburg. Der jährliche Fastenmarsch im nördlichen Emsland findet zum nun 36. Mal statt. Ein Kommentar.

Die immer wieder großen Erfolge des jährlichen Fastenmarsches im nördlichen Emsland zugunsten des katholischen Hilfswerks Misereor stimmen froh und nachdenklich zugleich.

Nachdenklich deshalb, weil es auch einer nun 36. Auflage und sicher noch vieler weiterer Auflagen dieser Solidaritätsaktion bedarf, um dort zu helfen, wo das „täglich Brot“ alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Die Not in der Welt hält unvermindert an und es drängt sich angesichts der vielen kriegerischen Krisen in der Welt der Eindruck auf, als nehme sie eher noch zu.

Dass angesichts dieser Entwicklung keine Spur von Resignation einkehrt, sondern die Organisatoren, Helfer und „Fastenmarschierer“ immer wieder aufs Neue alles in die Waagschale werfen, zeigt eindrucksvoll, dass auch im nördlichen Emsland viele Menschen eben nicht wegschauen, es ihnen nicht egal ist, wenn es Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern gibt, denen es am Wichtigsten fehlt und deren Zukunft schon von Geburt an eine düstere ist.

Der Fastenmarsch leistet einen aktiven Beitrag dazu, diese Zustände wahrzunehmen, und durch die Teilnahme sowie das Mitwirken am Gelingen die Welt ein bisschen besser zu machen. Sie hat es dringend nötig.


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