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Schleppverband aus Polen Schiffsteile für „AIDAnova“ in Papenburg eingetroffen

Von Christoph Assies


Papenburg. Im Papenburger Hafen sind am Montagmittag zwei Blöcke für das Kreuzfahrtschiff „AIDAnova“ eingetroffen. Die Teile sind für den Bug des Ozeanriesen bestimmt, der derzeit auf der Meyer Werft entsteht.

Ein Block enthält die Bugstrahlruder für das bisher größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff für die Rostocker Reederei AIDA Cruises und ist 350 Tonnen schwer, neun Meter hoch und 20 Meter lang. Ein weiteres Deckstück, das auf dem Ponton nach Papenburg geschleppt wurde ist 200 Tonnen schwer, zwölf Meter hoch und 40 Meter breit. Der Schlepper „Gruno IV“ brachte die Teile zur Meyer Werft. Sie stammen von der Firma Marine Projects aus Danzig.

Am Dienstag und Mittwoch sollen noch weitere Elemente für das Vorschiff der später 337 Meter langen und 42 Meter breiten „AIDAnova“ eintreffen. Ein Teil enthält unter anderem die sogenannte Ankertasche, in der später der Anker des Ozeanriesen eingehängt sein wird.

Ursprünglich sollten die am Montag gelieferten Teile schon in der vergangenen Woche in Papenburg sein. Schlechtes Wetter verhinderte jedoch mehrfach die Weiterfahrt bei der Passage des Schleppers durch den Nord-Ostsee-Kanal. Zeitverzögerungen beim Bau der „AIDAnova“ gibt es dadurch nach Angaben von Werftsprecher Günther Kolbe jedoch nicht. „Wir haben da einen ausreichenden Zeitpuffer“, erklärte Kolbe auf Nachfrage unserer Redaktion. In der letzten Februarwoche sollen die Stahlteile verbaut werden.

Am Wochenende waren beide zuvor entstandenen Schwimmteile nach dem Ausdocken der „Norwegian Bliss“ wieder in das überdachte Baudock der Meyer Werft geschleppt worden.