Sammlung auf der Meyer Werft 1379 Euro aus Papenburger Sammelschiffen für Seenotretter

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Freuen sich über das Spendenergebnis im Besucherzentrum der Meyer Werft (von links): Karl-Heinz Willmann, ehrenamtlicher DGzRS-Mitarbeiter, Werftsprecher Günther Kolber, Margret Christen von der PMG und Hans-Joachim Katenkamp, der Leiter des DGzRS-Informationszentrums Niedersachsen. Foto: Christoph AssiesFreuen sich über das Spendenergebnis im Besucherzentrum der Meyer Werft (von links): Karl-Heinz Willmann, ehrenamtlicher DGzRS-Mitarbeiter, Werftsprecher Günther Kolber, Margret Christen von der PMG und Hans-Joachim Katenkamp, der Leiter des DGzRS-Informationszentrums Niedersachsen. Foto: Christoph Assies

Papenburg. Die markanten roten Sammelschiffe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) stehen an vielen Stellen in Papenburg. Die Sammelschiffe im Besucherzentrum der Meyer Werft haben den Seenotrettern im vergangenen Jahr 1379 Euro eingebracht.

Bei einem Ortstermin auf der Meyer Werft bedankte sich Hans-Joachim Katenkamp, der Leiter des DGzRS-Informationszentrums Niedersachsen bei Günther Kolbe von der Meyer Werft und Margret Christen von der Papenburg Marketing GmbH (PMG). Die PMG betreibt das Besucherzentrum, das jährlich mehr als 200.000 Gäste anzieht. „Ohne sie könnten wir hier nicht diese wertvolle Spende entgegennehmen“, so Katenkamp. Das Sammelschiff auf der Meyer Werft sei mit dem Sammelergebnis das erfolgreichste von den in Papenburg verteilten Exemplaren. „Ich danke der PMG und der Meyer Werft im Namen der vielen ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen bei den Seenotrettern“, so Katenkamp.

Ausschließlich spendenfinanziert

Allein mit dem Sammelergebnis auf der Meyer Werft kann die DGzRS, die ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert, laut Katenkamp drei Überlebensanzüge anschaffen. Das sind Seenotkälteschutzanzüge, die Schiffbrüchigen im Seenotfall ausreichend thermischen Schutz gewährleisten sollen, um eine gewisse Zeit im kalten Seewasser zu überleben.

Speziell für Besatzungsmitglieder

Die Anzüge sind speziell für die Besatzungsmitglieder eines Frachtschiffes gedacht, die im Ernstfall nicht mehr in Rettungsinseln oder Rettungsboote gelangen können. Nach den internationalen Regelungen für die Sicherheit des Lebens auf See (SOLAS) muss auf einem Frachtschiff für jede Person an Bord ein Überlebensanzug mitgeführt werden.

Im vergangenen Jahr hatten die Seenotretter der DGzRS nach eigenen Angaben 2056 Einsätze mit 490 geretteten Seeleuten auf Nord- und Ostsee. Die Flotte verfügt derzeit über 20 Seenotkreuzer und 40 kleinere sogenannte Seenotrettungsboote. Ende des Jahres wurde der neue Seenotrettungskreuzer „Berthold Beitz“ für die Pommersche Bucht in Dienst gestellt.


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