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18.02.2018, 16:12 Uhr KOMMENTAR

Papenburg: Schüler helfen bei Suizidprävention: In die Offensive

Von Maike Plaggenborg


Selbstmord ist auch bei Kindern und Jugendlichen ein Thema. Und damit gilt es offensiv umzugehen. Symbolfoto: Maja Hitij/dpa BildfunkSelbstmord ist auch bei Kindern und Jugendlichen ein Thema. Und damit gilt es offensiv umzugehen. Symbolfoto: Maja Hitij/dpa Bildfunk

Papenburg. Schüler der Fachoberschule Wirtschaft der Papenburger Berufsbildenden Schulen haben sich mit einem Online-Suizidpräventionsprojekt befasst. Damit wird das Thema weiter offensiv angegangen. Ein Kommentar.

Es ist einerseits sehr schlimm, dass bereits Kinder und Jugendliche die Last von Selbstmordgedanken ertragen müssen. Gut ist, dass das Problem inzwischen zusehends erkannt wird und Vereine wie beispielsweise die Caritas mit dem Projekt „U 25“ weiter in die Offensive gehen. Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich online Hilfe zu holen.

Noch besser daran ist, dass sich nun Schüler der Fachoberschule Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen in Papenburg in einem Theo-Prax-Projekt mit diesem Thema befasst haben. Sie tragen zur weiteren Offensive bei, indem sie ihren Auftrag, die Online-Hilfe bekannter zu machen, erfüllen.

Den Schülern hilft das nicht nur für ihren Bezug zur Praxis, was ja das Ziel von Theo-Prax ist, sondern auch für ihre Sichtweise auf Dinge, mit denen die meisten jungen Menschen vermutlich eher nichts zu tun haben. Den passenden Ton zur Ansprache des Themas Selbstmord zu finden ist die eigentliche Schwierigkeit, um die es dabei geht. Denn das erfordert, dass Schüler sich analytisch mit dem vielschichtigen Thema befassen.


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