Manöver auf der Meyer Werft Teil der „AIDAnova“ wird in Papenburg ausgedockt

Von Christoph Assies


Papenburg. Auf der Papenburger Meyer Werft laufen die Vorbereitungen für das Ausdockmanöver des Kreuzfahrtschiffes „Norwegian Bliss“. Im Laufe des Freitages verlässt zunächst ein zweites Schwimmteil der „AIDAnova“ die Baudockhalle.

Seit dem Vormittag laufen die Pumpen und Hafenwasser strömt in das Baudock. Die im vorderen Bereich der Halle liegende „Norwegian Bliss“ und das 140 Meter lange Schwimmteil der „AIDAnova“, das den Maschinenraum beherbergt, schwimmen langsam auf. Im Laufe des Nachmittags ziehen Schlepper das Segment des neuen Flaggschiffes der Rostocker Reederei AIDA Cruises ins Freie. Am späten Nachmittag soll das Manöver nach Angaben von Werftsprecher Günther Kolbe beendet sein.

Heck liegt bereits seit Dezember im Hafen

Das seit Dezember bereits im Werfthafen liegende Heck der „AIDAnova“ wurde am Morgen bereits von Schlepper an einen anderen Liegeplatz im Werfthafen geschleppt. Beide Segmente machen Platz für die „Norwegian Bliss“, die am Samstagmorgen ab 8 Uhr die Baudockhalle der Schiffbauer verlassen soll und dann am Ausrüstungskai festmachen wird.

Bugteile kommen mit dem Schlepper aus Polen

Noch im Laufe des Wochenendes ist geplant, beide Elemente der „AIDAnova“ zurück ins Baudock zu schleppen, wo sie in den nächsten Wochen weiter ausgerüstet werden. Unterdessen ist ein Schleppverband aus Polen unterwegs, der Teile des Vorschiffes von der Firma Marine Projects aus Danzig nach Papenburg bringt. Ursprünglich sollte der Schlepper „Argus“ bei der Meyer Werft angekommen sein, schlechtes Wetter verhinderte aber zweimal die Weiterfahrt bei der Passage des Nord-Ostsee-Kanals. Nach Angaben des städtischen Hafenamtes soll der Schlepper nun im Laufe des Montags die Seeschleuse passieren. Im Zeitverzug ist das Vorhaben durch die Verzögerungen aber nicht. Die Montage der Bugblöcke an dem später 337 Meter langen Kreuzfahrtschiff ist laut Meyer Werft für die letzte Februarwoche geplant.