Am 9. März 2018 in Alter Drostei Palliativ- und Hospizsymposium in Papenburg

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Für das Symposium für Palliativ- und Hospizversorgung am 9. März in der Alten Drostei werben Christa Bögemann und Wilhelm Pohlen. Foto: Gerd SchadeFür das Symposium für Palliativ- und Hospizversorgung am 9. März in der Alten Drostei werben Christa Bögemann und Wilhelm Pohlen. Foto: Gerd Schade

Papenburg. Am Freitag, 9. März 2018, findet in Papenburg zum zweiten Mal nach 2015 ein Palliativ- und Hospizsymposium statt. Anmeldungen für die mehrstündige Veranstaltung in der Alten Drostei sind ab sofort möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Angesprochen sind nach Angaben der Organisatoren alle, die im Bereich der Palliativmedizin tätig sind und die sich für eine Stärkung der palliativen Versorgung in der Region einsetzen wollen, also Mitarbeiter der stationären und ambulanten Pflege, in den Krankenhäusern, Palliativstationen, Hospizvereinen und niedergelassenen Ärzten. Im Mittelpunkt des Symposiums, zu dem als Initiator der Palliativstützpunkt „Die Brücke“ und der Verein Hospizbewegung Papenburg und Umgebung einladen, stehen die aktuellen Veränderungen und Entwicklungen im Bereich der Palliativmedizin und Hospizversorgung. Dazu haben die Veranstalter mehrere Referenten eingeladen, darunter Mediziner, eine Psychologin und einen Pfarrer. Inhaltlich geht es außer um den würdevollen Umgang mit der Endphase des Lebens unter anderem um neue Entwicklungen in der Krebstherapie, um Neuerungen in der Pflege sowie um Spiritualität.

Endlichkeit löst Ängste aus

Das Wissen um die Endlichkeit des Lebens löse bei vielen Menschen unheimliche Ängste aus, sagt der Vorsitzende der ehrenamtlich tätigen Hospizgruppe Papenburg, Wilhelm Pohlen, im Gespräch mit unserer Redaktion. Viele würden das Thema Sterben deshalb nicht an sich heranlassen. „Das Leben ist endlich. Das ist eine einfache Wahrheit“, fügt die stellvertretende Vorsitzende Christa Bögemann hinzu.

Beginn um 14.30 Uhr

Das Symposium 2015 mit rund 200 Teilnehmern habe großen Anklang gefunden, berichtet Pohlen. Die diesjährige Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge über „revolutionäre Therapieansätze“ in der Onkologie, „Berührtsein vom Sterben“ und „Pathologie“ mit Herz. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Gedankenaustausch – ab 18 Uhr bei einem Abendessen. Umrahmt wird das Symposium von Infoständen.

50 ehrenamtliche Hospizbegleiter

Die Hospizbewegung Papenburg und Umgebung mit Gruppen in Aschendorf/Rhede und Dörpen zählt derzeit rund 150 Mitglieder, davon sind etwa 50 ehrenamtliche Hospizbegleiter. Ihr Einzugsgebiet reicht bis ins südliche Ostfriesland. Die Helfer bieten Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung. Ziel der Vereinsarbeit ist die Unterstützung sterbenskranker Menschen in ihrem gewohnten Lebensumfeld. Im Vordergrund des Begleitens steht das Erhalten größtmöglicher Lebensqualität.

Weitere Infos und Anmeldungen beim Palliativstützpunkt „Die Brücke“, Telefon 0 49 61/9 42 12 18, oder per E-Mail an info@hospiz-papenburg.de


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