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08.02.2018, 18:49 Uhr IDEEN IN PAPENBURG

Skatepark: Nicht nur Begehrlichkeiten wecken

Kommentar von Mirco Moormann

Die Papenburger Skatebahn hinter dem Jugendzentrum am Marktplatz soll abgebaut werden. Foto: Mirco MoormannDie Papenburger Skatebahn hinter dem Jugendzentrum am Marktplatz soll abgebaut werden. Foto: Mirco Moormann

Papenburg. Mit dem von allen Fraktionen befürworteten Skatepark startet die Papenburger Politik ein neues Projekt für die Jugend. Die im Haushalt dafür eingestellten 10.000 Euro wecken Begehrlichkeiten.

Die Idee der SPD, den neuen Skatepark etwa im Stadtzentrum einzurichten, kam bei allen Mitgliedern im Finanzausschuss gut an. Die Überlegungen sind auch gut: Denn zusammen mit einer „Dirtbahn“ könnte in der Tat ein attraktiver Ort für Jugendliche entstehen.

Nur bei der Finanzierung der Anlage müssen den Worten dann noch Taten folgen. Die vorerst im Haushalt bereitgestellten Mittel in Höhe von 10000 Euro reichen – das hat auch Bürgermeister Jan Peter Bechtluft so bereits bekräftigt – nicht für die Umsetzung aus. Eine „Dirtbahn“ in Bad Schwartau in Schleswig-Holstein schlug etwa mit 120000 Euro zu Buche – und das ohne Skatebahn.

Die Politik sollte nicht den Fehler machen, Begehrlichkeiten zu wecken und dann die Pläne aufgrund zu hoher Kosten wieder zu verwerfen. Weitere Planungen sollten angestellt und verlässliche Zahlen für den Bau der Anlagen eingeholt werden. Dann kann über einen Ort – idealerweise auch mit den Jugendlichen – beraten werden.


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