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01.02.2018, 20:10 Uhr KOMMENTAR

Zur Grundsteuer: Viele Unwägbarkeiten für Papenburg und Co.

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Angestrengt hat das Verfahren der Bundesfinanzhof. Das oberste Gericht für Steuer- und Zollsachen kritisiert dabei nicht die Erhebung von Steuern auf Grundstücke an sich, sondern deren Ermittlungauf Basis von Daten aus dem Jahr 1935. Foto: Uli Deck/dpaAngestrengt hat das Verfahren der Bundesfinanzhof. Das oberste Gericht für Steuer- und Zollsachen kritisiert dabei nicht die Erhebung von Steuern auf Grundstücke an sich, sondern deren Ermittlungauf Basis von Daten aus dem Jahr 1935. Foto: Uli Deck/dpa

Papenburg. Nach der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht müssen sich auch die sieben Kommunen im nördlichen Emsland zwangsläufig mit dem Thema Grundsteuer befassen. Dabei geht es um viel Geld und es gibt viele Unwägbarkeiten. Ein Kommentar.

Mit den möglichen Auswirkungen dürften sich die Verantwortlichen in den sieben Rathäusern im nördlichen Emsland in den vergangenen Wochen intensiv befasst haben. Das zeigen die teils sehr ausführlichen Rückmeldungen, die es auf eine Anfrage unserer Redaktion gegeben hat.

Es geht, rechnet man die Einnahmen aller sieben Kommunen aus der Besteuerung von Grundstücken zusammen, um rund 14,5 Millionen Euro. Die dürften zwar nicht vollständig wegfallen, weil der Bundesfinanzhof, der das laufende Verfahren angestrengt hat, nicht die Besteuerung der Grundstücke an sich kritisiert, sondern nur deren Berechnung auf Grundlage von Daten, die aus dem Jahr 1935 beziehungsweise 1964 stammen. Es bleiben dennoch viele Unwägbarkeiten, wie sich eine Neuregelung auswirken wird, und die Sorge vor viel Mehrarbeit, wenn jedes einzelne Grundstück und die Immobilie darauf neu bewertet werden müssten.


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