Hochbetrieb trotz Ferien Berufsinfotag lockt 150 Schüler nach Papenburg

Von Christian Belling und Katharina Preuth


bell/kap Papenburg. Hochbetrieb trotz Zeugnisferien hat am Donnerstag im Mariengymnasium Papenburg geherrscht. Grund war die inzwischen 21. Auflage des Studien- und Berufsinformationstages für die elften Klassen des Mariengymnasiums und des Gymnasiums Papenburg.

Für die Veranstaltung mit freiwilliger Teilnahme hatten sich rund 150 angehende Abiturienten angemeldet. „Ich wünsche euch fruchtbare Gespräche, die Orientierung zur bevorstehenden Berufs- oder Studienwahl geben“, gab Schwester Bernarde, stellvertretende Leiterin des Mariengymnasiums, den Jugendlichen zur Begrüßung mit auf dem Weg. Referenten von rund 20 Institutionen boten einen breit angelegten Schnupperkurs durch die Studien- und Berufswelt.

Viele Elftklässler noch unentschlossen

Viele der Elftklässler zeigten sich noch unentschieden, was ihre berufliche Zukunft angeht. Doch eine grobe Richtung konnten fast alle angeben. Eine Ausnahme ist Christina Abheiden. Dass die 16-Jährige einmal in die Fußstapfen ihres Vaters und ihrer älteren Geschwister treten wird, ist für sie bereits ausgemachte Sache. Ihr Ziel ist es Mathelehrerin zu werden, bei ihrem Zweitfach sei sie dann aber doch unentschieden, erzählt Abheiden. „Vielleicht Physik, Bio oder Geschichte“, so die Schülerin. Weniger Theorie, mehr Praxis sei für Leon Leggedör das Entscheidende bei der Berufswahl. Darum möchte der 16-Jährige entweder zur Polizei oder zur Bundeswehr.

Numerus Clausus könnte zum Knackpunkt werden

Vielseitig interessiert ist Kornelia Podgovska. Sie kann sich vorstellen, Ingenieurin, Architektin, Ökotrophologin oder Lehrerin zu werden. Letztes aber nur, wenn alles andere nicht funktionieren sollte, so die Schülerin. Einen ähnlichen Plan hat Maximilian Buschmann. Der 16-Jährige sieht sich eigentlich als Mediziner. Doch falls sein Notendurchschnitt von bisher 1,9 nicht für einen Studienplatz ausreichen sollte, wäre ein Lateinstudium auf Lehramt eine Option. „Aber nur als Notlösung.“

Studium der Politikwissenschaft

Gegen einen Studienplatz in Medizin hätte auch Anne Bette nichts einzuwenden. Aber sie hat sich noch nicht entschieden, wohin ihre Zukunft sie führen wird. Das Interesse von Lisa Jelting liegt ganz eindeutig im gesellschaftlich/politischen Bereich. Die 18-jährige Schülerin tendiert zu einem Studium der Politikwissenschaft. Anders als die anderen Teilnehmer ist sie bereits in der zwölften Klasse und steht kurz vor ihrem Abitur. „Ich war letztes Jahr schon hier, aber ich finde diese Entscheidung sehr schwer“, sagt Jelting.


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