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31.01.2018, 18:05 Uhr KOMMENTAR

Zum Papenburger Karneval: Ausschluss Betrunkener guter Weg

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Beim Karnevalsumzug in Papenburg sollen die Zuschauer über die bunten Kostüme oder die Mottowagen sprechen. Übermäßiger Alkoholkonsum soll stärker geahndet werden. Foto: Florian FeimannBeim Karnevalsumzug in Papenburg sollen die Zuschauer über die bunten Kostüme oder die Mottowagen sprechen. Übermäßiger Alkoholkonsum soll stärker geahndet werden. Foto: Florian Feimann

Papenburg. Übermäßiger Alkoholkonsum während des Papenburger Karnevalsumzugs 2018 soll stärker eingedämmt werden. Der Weg ist richtig, meint unser Kommentator.

Die Äußerungen von Bernd Hinrichs, Zugmarschall beim Papenburger Karnevalsumzug am Sonntag, 11. Februar 2018, sind unmissverständlich: Der Papenburger Carnevals-Verein (PCV) möchte einen Umzug, bei dem die Zuschauer nach dem jecken Treiben über bunte Kostüme, kecke Sprüche auf Mottowagen oder umgetextete Schunkellieder sprechen und nicht über Saufbolde, die sich danebenbenommen haben.

Weil Letzteres in den vergangenen Jahren offenbar überhandgenommen hat, sind die Regeln verschärft worden. Angetrunkene oder gar aggressive Teilnehmer am Umzug werden ausgeschlossen, wenn notwendig sogar ganze Gruppen.

Das ist auch im Hinblick auf die Vermeidung von Unglücken der einzig richtige Weg. Schließlich sinkt häufig da, wo Alkohol im Spiel ist, die Hemmschwelle. Und sollte tatsächlich etwas passieren, würde die Planung künftiger Züge für den PCV nicht einfacher.


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