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Ablieferung 2022 Britische Reederei bestellt weiteres Kreuzfahrtschiff bei Meyer Werft

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Die britische Reederei P & O Cruises lässt ein weiteres Schiff von der Meyer Werft bauen. Grafik: P & O CruisesDie britische Reederei P & O Cruises lässt ein weiteres Schiff von der Meyer Werft bauen. Grafik: P & O Cruises

Papenburg. Die Papenburger Meyer Werft hat einen weiteren Auftrag zum Bau eines mit Flüssigerdgas (LNG) betriebenen Kreuzfahrtschiffes erhalten. Das gab die britische Reederei P&O Cruises am Donnerstagabend bekannt. Demnach soll der Ozeanriese im Jahr 2022 abgeliefert werden. Am Freitag äußerte sich auch die Meyer Werft.

P&O Cruises gehört zur Carnival Corporation, dem Weltmarktführer in der Kreuzfahrtbranche, zu dem unter anderem auch die deutsche Reederei AIDA Cruises gehört. Das neue Kreuzfahrtschiff, das 337 Meter lang, 42 Meter breit und Platz für rund 5200 Passagiere haben wird, wird Schwesterschiff eines bereits im September 2016 bei den Papenburger Schiffbauern in Auftrag gegebenen Kreuzfahrtschiffes.

Der Neubau basiert im Wesentlichen auf der Plattform der derzeit im Bau befindlichen „AIDAnova“. Sie ist das sogenannte Typschiff für eine Serie von bisher sieben mit LNG betrieben Kreuzfahrtschiffen für den Carnival-Konzern, die in Papenburg und im finnischen Turku entstehen. Das erste dieser Serie ist die „AIDAnova“, die derzeit in Papenburg entsteht, die „Costa Smeralda“ für die italienische Carnival-Marke Costa Crociere wird bei Meyer Turku gebaut.

Die jeweiligen Maschinenraummodule für die Schiffe liefert die Rostocker Neptun Werft, ein Schwesterunternehmen der Papenburger. Die Module beinhalten den gesamten Maschinenraum, die LNG-Tanks und alle maschinenbaulichen Systeme und Ausrüstungselemente.

Werft-Geschäftsführer Tim Meyer sagte in einer am Freitagmorgen verbreiteten Pressemitteilung der Werft, man setze mit den Neubauten die langjährige Partnerschaft mit der Carnival Corporation fort und freue sich auf die Herausforderung. „Dieser neue Auftrag erweitert unser bestehendes Auftragsbuch und bietet uns die Möglichkeit, uns langfristig aufzustellen“, so Meyer.

Die neuen P&O-Ozeanriesen dann die größten Kreuzfahrtschiffe für den britischen Markt, auf dem die Reederei operiert. Bereits 1995 und 2000 hatte die Meyer Werft die „Oriana“ und die „Aurora“ für P & O Cruises gebaut.

Die Meyer Werft ist aktuell bis in das Jahr 2023 mit Aufträgen ausgelastet. Neben dem nun in Auftrag gegebenen Kreuzfahrtschiff für P & O Cruises wird 2022 auch ein drittes Kreuzfahrtschiff für die US-Reederei Disney Cruise Line abgeliefert.


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