Eröffnung am Sonntag, 21. Januar Ausstellung über das Thema Ästhetik in Papenburg

Von Julia Diner

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Künstler der Kunstschule Zinnober mit Kulturreferent Ansgar Ahlers (Mitte), Leiterin der Kunstschule Petra Wendholz (2. von rechts) und die stellvertretende Leiterin Viola Tallowitz-Scharf (rechts). Foto: Julia DinerKünstler der Kunstschule Zinnober mit Kulturreferent Ansgar Ahlers (Mitte), Leiterin der Kunstschule Petra Wendholz (2. von rechts) und die stellvertretende Leiterin Viola Tallowitz-Scharf (rechts). Foto: Julia Diner

jdi Papenburg. Die Ausstellung „SpannWeite – Ästhetik“ ist ab dem 21. Januar in der Galerie im Forum Alte Werft Papenburg zu sehen. Sie ist ein Raumkonzept von vier Künstlern und der Kunstschule Zinnober, das im Rahmen des Projektes „ÄpfEL – Ästhetisches Programm fürs Emsland“ stattfindet.

Die Ausstellung thematisiert den Begriff der Ästhetik in seinen zwei Bedeutungsrichtungen „Schönheit“ und „Wahrnehmung“, erläutert die Künstlerin Editha Janson. Dabei wurde die Galerie in mehrere Bereiche aufgeteilt, um den Besuchern die Thematik von mehreren Blickwinkeln darzustellen. „Somit kann die eigene Wahrnehmung beeinflusst und sogar verändert werden“, so Viola Tallowitz-Scharf, stellvertretende Leiterin der Kunstschule.

Die Idee hinter dem Konzept entwickelte sich während eines Workshops mit der Kulturwissenschaftlerin Dr. Hildegard Kurt, in dem es besonders um „Wahrnehmung“, „Soziale Plastik“ und „Künstlerischer Prozess“ ging. In gemeinsamer Arbeit der Kunstschule Zinnober und den Künstlern Olga Berg, Renate Gatner, Editha Janson und Alexej Janzen entstand seit Sommer 2017 dieses Konzept.

Mit Kohle gemalte Bilder

Janzen baute für die Ausstellung eine Art Atelier auf, um den Besuchern den Prozess bis zu einem fertigen Kunstwerk sichtbar zu machen. „Oft weiß man als Betrachter gar nicht, welche Arbeit und Prozesse sich hinter einem Bild verstecken“, betonte Tallowitz-Scharf. In einem weitereren Bereich der Ausstellung werden mit Kohle gemalte Bilder gezeigt, die „in Bewegung entstanden sind“, erklärte Gatner. „Die Kohle lässt sich gut mit den Händen verstreichen und erzeugt damit einen eher meditativen Arbeitsprozess“.

Kurt, Kulturwissenschaftlerin und Expertin für Werke des Aktionskünstlers und Kunsttheoretikers Joseph Beuys, wird im Januar an ausgewählten Schulen mit Schülern der neunten und zehnten Klassen den Beuys-Film „Zeige deine Wunde“ von Rüdiger Sünner zeigen und im Sinne der Sozialen Plastik nach Beuys praktisch arbeiten.

Am Sonntag, 21. Januar, um 17.30 Uhr findet die Ausstellungseröffnung im Theater und danach in der Galerie der Alten Werft statt. Kurt gibt eine Einführung in die Ausstellung. Teil der Eröffnung wird eine musikalische Klangdusche von Rike und Otmar Nickolay sein. Die Ausstellung ist bis zum 22. April anzuschauen.


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