Neujahrskonzert am 21. Januar Aschendorfer Blasorchester will junges Publikum ansprechen

Zum Neujahrskonzert am 21. Januar lädt das Blasorchester der Realschule Aschendorf um 15 Uhr in die St. Amanduskirche ein. Foto: Jörg KuntzeZum Neujahrskonzert am 21. Januar lädt das Blasorchester der Realschule Aschendorf um 15 Uhr in die St. Amanduskirche ein. Foto: Jörg Kuntze

Aschendorf. Das Blasorchester der Realschule Aschendorf geht neue Wege, um Nachwuchs für das Ensemble zu gewinnen. Erstmals findet am Sonntag, 21. Januar, das Neujahrskonzert in der St. Amanduskirche in den Nachmittagsstunden statt.

„Damit wollen wir junges Publikum ansprechen, dass wir mit einem Konzert in den Abendstunden nicht erreichen“, erklärt Udo Runge. Der Vorsitzende des Fördervereins teilt im Gespräch mit unserer Redaktion mit, dass das 40 Mitglieder starke Orchester gut Nachwuchs gebrauchen kann. „Wir bei anderen Vereinen auch, rennen uns die jungen Leute nicht die Bude ein.“ Runge ist optimistisch, dass mit dem Konzert, das um 15 Uhr beginnt, ein gemischtes Publikum den Weg in die Amanduskirche findet. „Die Zuhörerschaft wird eine andere sein als sonst. Aber das ist von uns auch so gewollt“, macht Runge deutlich. Er stellt zudem klar, dass es sich bei dem Auftritt nicht um ein kirchliches Konzert handelt. „Es werden unter der Leitung von Dirigent Jörg Christian Freese auch weltliche Stücke zu hören sein.“ Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

35 Auftritte im Jahr

Nach Worten des Fördervereinsvorsitzenden, der nach eigenen Angaben seit 58 Jahren das Realschulorchester begleitet, befinden sich derzeit etwa 30 junge Musiker bei dem Ensemble in der Ausbildung. „Wenn uns davon knapp zehn erhalten bleiben, bin ich mehr als zufrieden.“ Etwa 35 Auftritte absolviert das Orchester im Jahr. Hinzu kommen große Konzertreisen, die die Musiker auch schon mal nach Südafrika geführt hat. „Überall wo wir spielen, wird uns ein hohes Niveau nachgesagt. Ein Niveau, das über dem Durchschnitt eines Jugendorchesters liegt“, berichtet Runge. Dieses Niveau zu halten, werde aber immer schwerer. „Halten alleine reicht den meisten Zuhörern fast nicht aus. Vielfach wird eine stetige Steigerung erwartet.“

Dirigent ein „Glücksfall“

Ein Garant für eine andauernd hohe Qualität des Orchesters stellt nach seinen Worten Dirigent Freese dar. „Er ist ein Glücksfall für uns“, lobt Runge den 24-Jährigen aus Aschendorf, der in Münster Musikwissenschaft und Germanistik studiert. „Ein solches Talent habe ich in all den Jahren noch nicht gesehen.“

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