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31.05.2017, 19:41 Uhr KOMMENTAR

Interessen an der Ems grenzübergreifend abstimmen

Ein Kommentar von Christian Belling


Für die Nutzung der Ems hat ein grenzüberschreitender Beiwrtschaftungsplan 51 Vorschläge hervorgebracht. Foto: Christoph AssiesFür die Nutzung der Ems hat ein grenzüberschreitender Beiwrtschaftungsplan 51 Vorschläge hervorgebracht. Foto: Christoph Assies

Leer. Ein grenzübergreifendes Gemeinschaftswerk hat 51 Vorschläge hervorgebracht, wie unterschiedliche Interessen für die Nutzung der Ems in Einklang gebracht werden können. Nach Ansicht unseres Kommentators ist die Zusammenarbeit auch unabdingbar.

Sieben Jahre hat es bis zur Fertigstellung des deutsch-niederländischen Bewirtschaftungsplans Ems gedauert. Daraus gehen jetzt 51 Vorschläge hervor, wie die unterschiedlichen Interessen an der Ems in Einklang gebracht werden können.

Da es keine rechtliche Bindung an den Plan gibt, besteht allerdings die Gefahr, dass dieser geräuschlos in der Schublade verschwindet. Doch das wäre fatal, gerade in Hinblick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

„Früher hat es Streit um das Gebiet gegeben.“ Dieser Satz von Jaap Verhulst vom niederländischen Wirtschaftsministerium sagt eigentlich alles über die Bedeutung eines gemeinschaftlichen Handelns aus.

Und auch darüber hinaus ergibt eine Kooperation Sinn. Schließlich hört die Ems nicht an den Staatsgrenzen auf zu fließen. Es ist ein gemeinsamer Lebensraum, eine gemeinsame Nutzung mit gemeinsamen Problemen. Diese wollen angepackt werden.


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