„Miss Deal“ im Schlick vermutet US-Forscher suchen nach Kriegsbomber in Emsmündung

Von Kai-Uwe Hanken


Delfzijl/Emden. Die Suche hat begonnen: Ein US-Forscherteam ist im Dollart, der Mündung der Ems bei Leer/Emden und den Niederlanden, unterwegs, um nach Spuren des abgestürzten Weltkriegsbombers „Miss Deal“ zu suchen. Die Amerikaner setzen hochmoderne Technologie ein, um das Watt zu durchleuchten.

Wird das Rätsel um den Verbleib der zwei Crew-Mitglieder in dem B 17-Bomber nach über sieben Jahrzehnten endlich gelöst? Mit der aktuellen Mission im Dollart sind zumindest die Chancen gestiegen, Licht ins Dunkel der Geschichte zu bringen.E

Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Probemonat!

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab, um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in der App „noz News“ stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.
Probemonat für 0 €
Anschließend 50% Rabatt für 3 Monate (4,98€/mtl.) | Monatlich kündbar
paypal express
Sind Sie bereits Abonnent der gedruckten Zeitung?

Die Defense POW/MIA Accounting Agency ist eine Unterbehörde des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Sie widmet sich der weltweiten Suche nach vermissten Amerikanern, die in Kriegsgefangenschaft (POW - Prisoner of War) gerieten oder im Einsatz verschollen sind (MIA - Missing in Action). Die Behörde wurde im Januar 2015 gegründet und beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter.

Über 83.000 Amerikaner, die ab dem Zweiten Weltkrieg bis heute in Kriegen als Soldaten im Einsatz waren, gelten als vermisst. Etwa 75 Prozent davon sind im Raum Asien/Pazifik verschollen, allein 41.000 werden im Meer vermutet.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN