Krankheiten Ostfriesisches Landesmuseum sucht Corona-Exponate

Von dpa

Eine blaue Stoffmaske mit Anker-Motiv hängt an einem Rückspiegel in einem Auto. SymbolbildEine blaue Stoffmaske mit Anker-Motiv hängt an einem Rückspiegel in einem Auto. Symbolbild
Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Emden. Ob Mund-Nase-Schutz oder Wohnzimmerkonzert: Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, aber schon museumsreif.

Das Ostfriesische Landesmuseum sucht Exponate aus der Region, die den Alltag in der Corona-Krise symbolisieren. „Dies können beispielsweise besonders modische oder originelle Mund-Nasen-Masken sein oder auch einfallsreiche Beiträge zum sogenannten Homing wie Gemeinschaftsaushänge in Mietshäusern“, sagte Museumsdirektor Wolfgang Jahn. „Dabei ist davon auszugehen, dass Kreativität mindestens so ansteckend ist wie Covid-19.“

Auch Fotos vom selbstgenähten Mundschutz oder von der Einkaufstasche, mit der man für die Nachbarin eingekauft hat, seien interessant. Und Exponate, die diese Fragen beantworten: Wie sieht der Schulalltag zuhause aus? Vielleicht wird gerade viel gespielt? Welches Spiel wird etwa kreativ für die aktuelle Situation umgestaltet?

Ein wichtiger Schwerpunkt liege im digitalen Bereich. „Musiker nehmen Wohnzimmerkonzerte auf und stellen sie ins Internet, Tänzer performen vor der Handykamera“, so das Museum. Bilder und Berichte, die den Alltag in Quarantäne beschreiben, können per Mail geschickt werden, zusammen mit der dazugehörigen Geschichte.


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