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Rund 750.000 Euro Schaden Gleich zwei Geldautomaten in Bunde im Landkreis Leer gesprengt

Einen Schaden von rund 750.000 Euro hat die Sprengung von gleich zwei Geldautomaten in einer Filiale der OLB in Bunde im Landkreis Leer verursacht. Foto: Tatjana GettkowskiEinen Schaden von rund 750.000 Euro hat die Sprengung von gleich zwei Geldautomaten in einer Filiale der OLB in Bunde im Landkreis Leer verursacht. Foto: Tatjana Gettkowski
Tatjana Gettkowski

Bunde. Unbekannte Täter haben in Bunde im Landkreis Leer zwei Geldautomaten gesprengt. Betroffen waren die Geräte im Vorraum der Filiale der Oldenburgischen Landesbank am Kirchring. Der Sachschaden ist immens.

Schätzungen zufolge belaufe sich der Schaden an Automaten und Gebäude auf etwa 750.000 Euro, sagte ein Polizeisprecher. Es sei niemand verletzt worden. Die Täter hätten in der Nacht zum Montag gegen 2.30 Uhr die Automaten in einem Vorraum einer Bank gesprengt. Anwohner meldeten der Polizei mehrere laute Knallgeräusche. Dann seien die Täter, mehrere dunkel gekleidete Personen, Zeugenhinweisen zufolge mit einem schwarzen Roller in Richtung Niederlande geflohen. Ob die Täter Beute machten und wenn ja wie hoch die ausfiel, konnte die Polizei zunächst noch nichts sagen. Die Fahndung laufe „auf Hochtouren“.

Foto: Tatjana Gettkowski


Über der Bank ist ein Geschäftsräum einer Anwaltskanzlei, der jedoch zur nächtlicher Stunde nicht besetzt war. Bereits im Dezember 2015 wurde die Filiale von Geldautomatensprengern heimgesucht, teilte die Polizei mit. 

Durch die Wucht der Sprengung entstand ein hoher Sachschaden. Auch die Verglasung einiger Fenster wurde zerstört. Bild: Polizei Leer

Der Sachschaden am Gebäude sowie an den Geldausgabeautomaten beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf etwa 750.000 Euro, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr aus Bunde war mit eigenen Kräften zur Unterstützung und Absicherung vor Ort. Die Fahndung nach den Tätern sowie die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Auch ein möglicher Zusammenhang mit weiteren Taten aus dem Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und der Niederlande wird Gegenstand der weiteren Ermittlungen sein. Hinweise nimmt die Polizei in Osnabrück unter 0541/327-6299 entgegen.

Foto Polizei Leer/Emden

Die Polizeidirektion Osnabrück hat Ende Januar 2020 ihre Ermittlungen verschärft und eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Um Tatzusammenhänge festzustellen und weitere Ermittlungsansätze zu generieren, sind die Ermittlungen konzentriert worden. Ziel ist es, der Tätergruppierung mit einem überregionalen Ansatz auf die Schliche zu kommen.


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