150 Kinder betroffen Nach Brandstiftung: Schüler in Leer weichen auf andere Schulen aus

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Kein Unterricht kann bis auf Weiteres nach einem vorsätzlich gelegten Feuer in der Plytenbergschule in Leer stattfinden. Symbolfoto: Peter Endig/dpaKein Unterricht kann bis auf Weiteres nach einem vorsätzlich gelegten Feuer in der Plytenbergschule in Leer stattfinden. Symbolfoto: Peter Endig/dpa

Leer. Nach dem Brand in der Plytenbergschule in Leer kann das Gebäude bis auf Weiteres für den Unterricht nicht genutzt werden. Die rund 150 Grundschüler sowie die Mädchen und Jungen des Schulkindergartens weichen in Räume der Friesenschule sowie der Berufsbildenden Schulen II aus.

Wie Rektorin Burcak Coordes auf der Internetseite der Schule weiter mitteilt, kann das Schulgebäude nach dem Brand am vergangenen Samstag wegen Reinigungsarbeiten vorerst nicht genutzt werden. „Leider sehen wir uns gezwungen, die Einweihung der Schulbücherei, die Elternsprechtage und geplante Auftritte zu verschieben, bis die Räume in der Schule wieder genutzt werden können“, schreibt Coordes. Zunächst war der Unterricht wegen des vorsätzlich gelegten Brandes bis Mittwoch ausgefallen.

Unterdessen hält sich die Polizei im Hinblick auf die Ermittlungen in dem Fall weitgehend bedeckt. Wie berichtet, hatten drei Minderjährige eingeräumt, das Feuer vorsätzlich gelegt und Farbschmierereien begangen zu haben. Unklar ist, ob es sich bei den Tätern, die aufgrund ihres Alters schuldunfähig sind, um Schüler der Schule handelt. Womöglich wird geprüft, ob Eltern die Aufsichtspflicht ihrer Kinder verletzt haben. Ein Passant hatte das Feuer am späten Samstagnachmittag bemerkt und Alarm geschlagen.


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