Rassekaninchenzüchter zeigen Tiere Mit sechs Schwarzen Wienern bei Schau in Ihrhove zum Sieg

Von Hermann-Josef Döbber

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Gesamtmeister Hermann Nagel mit einem Schwarzen Wiener (links), der Vorsitzende Rüdiger Frers, sowie Gerda Funk mit einem Deilenaar (von rechts). Pia Harbers und Patricia Funk präsentierten das beste Ausstellungstier aus der Rasse Perlfeh, ein kleines, blauwildfarbiges etwa zweieinhalb Kilogramm schweres Kaninchen. Foto: Hermann-Josef DöbberGesamtmeister Hermann Nagel mit einem Schwarzen Wiener (links), der Vorsitzende Rüdiger Frers, sowie Gerda Funk mit einem Deilenaar (von rechts). Pia Harbers und Patricia Funk präsentierten das beste Ausstellungstier aus der Rasse Perlfeh, ein kleines, blauwildfarbiges etwa zweieinhalb Kilogramm schweres Kaninchen. Foto: Hermann-Josef Döbber

Ihrhove. Der Rassekaninchenzuchtverein Westoverledingen hat am vergangenen Wochenende in der Reithalle Ihrhove seine 48. Lokalschau durchgeführt. Angeschlossen war der Ausstellung eine Kaninhopkreismeisterschaft.

Bei der Vereinsmeisterschaft besonders erfolgreich mit sechs Schwarzen Wienern war Hermann Nagel, der auch Gesamtmeister der Senioren wurde. Vordere Plätze belegten auch die Zuchtgemeinschaft (ZGM) Patricia Funk/Pia Harbers mit dem besten Tier der Schau (Perlfeh) sowie Heinrich Albers (Weiße Wiener), Rüdiger Frers (Rheinische Schecken), Dietrich Dirksen (Thüringer), Jürgen Schlereth (Rhönkaninchen) die ZGM Hillebrand (Großchinchilla), Bernhard Kleemann (Perlfeh), Torsten Kramer (Satin thüringerfarbig) und Gerda Funk (Deilenar). Tammo Groenhagen wurde Jugendvereinsmeister (Zwergwidder).

Mit einer Meldezahl von rund 350 ausgestellten Tieren unterschiedlicher Rassen und Farbenschlägen übertraf die Schau die letztjährige deutlich. Vorsitzender Rüdiger Frers sprach von der größten Lokalschau in Weser-Ems.

In der Existenz bedroht

Präsentiert wurden auch seltenere, teilweise sogar in ihrer Existenz bedrohte Rassen. „Damit trotzen wir zunächst in der Quantität dem allgemeinen Trend zum Schwund der Meldezahlen“, sagte Frers. „Auf der Ebene der Lokal- und Kreisverbandsschauen bis hin zum Entfall ist ein solcher feststellbar.“ Auch in Bezug auf die Qualität der Ausstellungstiere gab sich dieser überzeugt, „dass wir an erfolgreiche Jahre anschließen können.“

Der Vorsitzende war auch mit dem Besuch der zweitägigen Schau zufrieden. Bei der könnten sich Tierfreunde von der geleisteten Arbeit der Züchter überzeugen. Rassekaninchenzucht sei kein einfaches Vermehren von Kaninchen. Die Zucht innerhalb des Vereins diene dem Erhalt der Artenvielfalt unter den Rassekaninchen und der planvollen Verbesserung der Eigenschaften. Mit rund 100 Mitgliedern ist die Zahl in den letzten Jahren konstant geblieben, so Frers.


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