Dirk Willms und Roland Robben Weltmeister aus Westoverledingen

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So jubeln Weltmeister: Flankiert von den beiden Westoverledingern Dirk Willms (links) und Roland Robben feiert Franz Lotspeich den Mannschafts-WM-Titel in der Disziplin Steinschlossflinte (Hawker). Foto: Gerhard LangSo jubeln Weltmeister: Flankiert von den beiden Westoverledingern Dirk Willms (links) und Roland Robben feiert Franz Lotspeich den Mannschafts-WM-Titel in der Disziplin Steinschlossflinte (Hawker). Foto: Gerhard Lang

Westoverledingen. Bei der Weltmeisterschaft der Vorderladerschützen in Österreich ist zwei Westoverledingern der ganz große Wurf gelungen. Zusammen mit Franz Lotspeich aus Baden-Württemberg holten Roland Robben und Dirk Willms den Mannschaftsweltmeistertitel in der Disziplin Steinschlossflinte (Hawker).

Mit 128 Scheiben setzte sich das Trio bei der WM in Eisenstadt vor Großbritannien (121) und Frankreich (114) durch. Robben und Willms wohnen in Völlenerkönigsfehn und treten für den Verein für jagdliches Schießen im Hegering Haren an.

Insgesamt holte die Mannschaft des Deutschen Schützenbundes (DSB), für die sich die beiden Westoverledinger im Frühjahr in Pforzheim qualifiziert hatten, 44 Medaillen. Das DSB-Team trat mit 24 Schützen in Österreich an.

Weniger Erfolg als mit der Mannschaft hatten Willms und Robben in den Einzelwettbewerben. Dort waren sie in den Disziplinen Steinschlossflinte (Manton) und Perkussionsflinte (Lorenzoni) für Deutschland an den Start gegangen. Während sich ihr Teamkollege Lotspeich mit 47 von 50 getroffenen Wurfscheiben auch hier einen WM-Titel sicherte, landete Robben (41) im „Shoot Off“ um die Plätze vier bis sechs in der Endabrechnung auf Rang fünf. Willms musste sich mit Platz sieben zufriedengeben. Dabei hatte er nach dem ersten von zwei Durchgängen noch in Führung gelegen. In Runde zwei hatte der Westoverledinger jedoch Probleme.

Nicht ideal lief es für die deutschen Flintenschützen auch im Teamwettbewerb in der Disziplin Perkussionsflinte (Lorenzoni). Hier stand für Robben, Lotspeich und Martin Huber (Bayern) am Ende Platz fünf (125) zu Buche. Weltmeister wurde Frankreich (132) vor den USA (130) und Großbritannien (128).

Weltmeister im Einzel wurde mit Bruno Descombin ebenfalls ein Franzose (47). Willms landete mit 43 Scheiben auf Rang acht, Robben wurde Zwölfter (41). Einen rabenschwarzen Tag erwischte Lotspeich, der zu den weltbesten Vorderladerflinteschützen gehört und seit Jahren regelmäßig bei jeder nationalen und internationalen Meisterschaft einen Podiumsplatz belegt. Ihm blieb mit für ihn enttäuschenden 38 getroffenen Scheiben nur der 21. Platz.


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