Probebetrieb beginnt später Weener: Es fehlt noch eine Zuwegung zur Emsfähre

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Die Emsfähre muss noch etwas länger auf ihren ersten Einsatz auf der Ems warten. Der Probebetrieb kann nicht wie geplant starten, weil noch eine Zuwegung erstellt werden muss. Foto: FährgesellschaftDie Emsfähre muss noch etwas länger auf ihren ersten Einsatz auf der Ems warten. Der Probebetrieb kann nicht wie geplant starten, weil noch eine Zuwegung erstellt werden muss. Foto: Fährgesellschaft

Leer. Der für Samstag, 25. August, geplante Start des Probebetriebs der Emsfähre bei Weener und Mitling-Mark muss verschoben werden. Bei einer Zwischenüberprüfung durch den Landkreis Leer war festgestellt worden, dass auf Weeneraner Seite noch eine Zuwegung zum Anleger gebaut werden muss.

Dieser rund 200 Meter lange Weg vom Fuß der vorhandenen Deichrampe bis zum Anleger war laut einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung bereits Bestandteil der ersten Planungsgespräche und von den Fährbetreibern auch beantragt und vom Landkreis so genehmigt worden. Bislang gebe es dort aber nur eine Deichtreppe.

Die Kreisverwaltung ist der Auffassung, dass für den Fährbetrieb eine Überquerung nur mit einer Deichtreppe weder dem geltenden Baurecht entspricht, noch sei diese von allen Fährnutzern, vor allem mit Elektrofahrrädern, sicher zu bewältigen. Auf Westoverledinger Seite sei die Zuwegung indes „vorbildlich hergestellt“ worden. Sobald diese auch auf Rheiderländer Seite hergestellt und noch fehlende Geländer installiert seien, stehe der Schlussabnahme durch den Landkreis aber nichts mehr entgegen.

Hinter Eröffnungstermin steht nun ein Fragezeichen

Eberhard Lüpkes, Geschäftsführer der Schiffsgesellschaft Friesenbrücke mbH, sind das keine guten Nachrichten. Auf Anfrage erklärte er, dass der Probebetrieb nun nicht mehr wie geplant am kommenden Samstag starten kann. Hinter dem Termin für die offizielle Eröffnung am Samstag, 8. September, stehe nun ein Fragezeichen. „Ich hoffe nun auf eine schnelle Klärung.“ Lüpkes ist nach eigenem Bekunden „sehr optimistisch“, dass das gelingen kann. Zumal sich alles andere im „grünen Bereich“ befinde. Das gelte auch für die Abnahme der Anlage durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zu der von ihm ausgesprochen „Strom- und Schifffahrtspolizeilichen Genehmigung“.

Aluminium-Boot liegt im Papenburger Hafen

Die Fähre, die zurzeit im Papenburger Deverhafen festgemacht hat, wurde von der Schmitt Boote und Schwimmende Anlagen GmbH (SBS) in Andernach am Rhein gebaut. Auch die Zulassung des kleinen Aluminium-Bootes durch die Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) mit Sitz in Mainz ist erfolgt. Die Fähre kann bis zu acht Passagiere mit ihren Fahrrädern transportieren, ohne Fahrräder sind es zwölf.


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