Dachgepäckträger verliert Ladung Unfall mit Reisebus und fünf Autos auf A 28 bei Filsum

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In den Unfall auf der A 28 bei Filsum waren mehrere Fahrzeuge verwickelt. Symbolfoto: Michael GründelIn den Unfall auf der A 28 bei Filsum waren mehrere Fahrzeuge verwickelt. Symbolfoto: Michael Gründel

Filsum. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 28 bei Filsum sind zwei Autofahrerinnen leicht verletzt worden. In das Unglück waren ein Reisebus und insgesamt fünf Autos verwickelt. Ausgelöst wurde der Unfall durch eine Panne an einem Dachgepäckträger.

Wie die Polizei mitteilte, nahm das Unglück am Samstag gegen 13.15 Uhr seinen Lauf. Den Angaben zufolge löste sich an einem Auto aus Berlin, das in Richtung Leer unterwegs war, in Höhe der Anschlussstelle Filsum ein Teil der Abdeckung dieses Dachgepäckträgers. Dessen Inhalt, darunter Schlafsäcke und Bekleidungsgegenstände, sowie die Abdeckung fielen auf die Fahrbahn. Dies führte laut Polizei dazu, dass ein auf dem Hauptfahrstreifen fahrender dunkler Pkw auf den Überholfahrstreifen ausweichen musste. Dieser zwang dadurch einen BMW zum Ausweichen. Der BMW touchierte die Mittelschutzplanke.

Pkw-Fahrer flüchtet

Der Fahrer des dunklen Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne sich weiter um die Ereignisse zu kümmern. Eine genauere Beschreibung liegt nach Angaben der Polizei nicht vor.

In der weiteren Folge fuhr eine 28-Jährige aus Leer mit ihrem Fiat Stilo auf das vorausfahrende Fahrzeug einer 25 Jahre alten Emderin auf, deren Wagen gegen einen vorausfahrenden Reisebus geschoben wurde. Die Fahrerinnen der beiden Pkw wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Drei Feuerwehren im Einsatz

Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf mindestens 20.000 Euro. Zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen und weil auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Jübberde, Hollen und Remels mit insgesamt 26 Kameraden eingesetzt.

Ausdrücklich lobt die Polizei die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten. Sie hätten unter anderem an der Unfallstelle, die für die notwendigen Maßnahmen gesperrt werden musste, professionell Verkehrslenkungsmaßnahmen durchgeführt beziehungsweise unterstützt.

Hinter der Unfallstelle bildete sich ein etwa drei Kilometer langer Rückstau, der laut Polizei ebenfalls abgesichert werden musste, da durch den Reiseverkehr starkes Verkehrsaufkommen herrschte.

Eskorte für eiligen Bluttransport

Ein in diesen Stau hineinfahrender Transport einer dringend für eine Operation notwendigen Blutkonserve wurde durch eine polizeiliche Funkstreife zu einem Leeraner Krankenhaus begleitet und konnte die dafür notwendige Rettungsgasse problemfrei nutzen. Die Fahrbahn war um 14.50 Uhr wieder für den Verkehr frei.


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