Von Weide ausgebrochen Polizei muss 26 Rinder von A31 in Ostfriesland vertreiben

Nicht mit Autofahrern, sondern mit einer Rinderherde musste sich die Polizei Leer/Emden am Dienstagabend beschäftigen. Symbolfoto: Michael GründelNicht mit Autofahrern, sondern mit einer Rinderherde musste sich die Polizei Leer/Emden am Dienstagabend beschäftigen. Symbolfoto: Michael Gründel

pm/dgt Moormerland. Die Polizei in Ostfriesland hat eine Herde von 26 Jungrindern, die von einer Weide ausgebrochen war, von der Autobahn 31 vertreiben müssen.

Die Polizei spricht in einer Mitteilung von Mittwoch von einer „nicht ganz ungefährlichen Situation“, zu der es am Dienstagabend gegen 20.20 Uhr in Höhe Autobahnkilometer 219 (Neermoor/Riepe) gekommen ist. Eine Herde von 26 Jungrindern war von ihrer Weide ausgebrochen und auf die Autobahn gelaufen.

Glücklicherweise verblieben, so die Polizei, die Rinder im Bereich der Baustelle, die sich dort derzeit befindet, und liefen nicht in den fließenden Verkehr. Zu verletzten Personen oder Schäden an Fahrzeugen ist es deshalb nicht gekommen. Die Polizeibeamten konnten die Herde in ein neben der Autobahn verlaufendes, abgesperrtes Gelände treiben und die Gefahr abwenden.

Später erschien der für die Herde verantwortliche Landwirt vor Ort. Er kümmerte sich zusammen mit den Beamten darum, dass die Rinder wieder auf ihre ursprüngliche Weide gelangten. Gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet. Wie es den Rindern gelang, auszubrechen, ist nach Angaben der Polizei bislang nicht bekannt.


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