Zulassung für Passagierboot liegt vor Bauarbeiten für Anleger der Emsfähre angelaufen

Von Holger Szyska

Auf Weeneraner Seite weist ein Baustellenschild auf dem Deich bei der Schleuse auf die geplanten Arbeiten für den Fähranleger hin. Auf Westoverledinger Seite in Mitling-Mark sind derweil die ersten Betonpfeiler gerammt worden. Foto: Holger SzyskaAuf Weeneraner Seite weist ein Baustellenschild auf dem Deich bei der Schleuse auf die geplanten Arbeiten für den Fähranleger hin. Auf Westoverledinger Seite in Mitling-Mark sind derweil die ersten Betonpfeiler gerammt worden. Foto: Holger Szyska

Westoverledingen. Auf Westoverledinger Seite der Ems, in Höhe des Sieltiefs in Mitling-Mark, haben die Bauarbeiten für einen Fähranleger begonnen.

„Auf dem Festland sind die ersten Betonpfeiler gerammt worden“, berichtet Eberhard Lüpkes, Geschäftsführer der kommunalen Schiffsgesellschaft „Friesenbrücke“, über die Vorbereitungen zum Betrieb einer Emsfähre, die bis zur Fertigstellung der neuen Drehbrücke zwischen Weener und Mitling-Mark verkehren soll.

Die restlichen Rammungen der 24 Meter langen Pfeiler in Mitling-Mark will die Papenburger Firma Bunte möglichst von der Wasserseite ausführen, fügte Lüpkes hinzu. Auch in Weener sind Bauarbeiten notwendig, auf einem Baustellenschild bei der Schleuse wird bereits darauf hingewiesen.

Genehmigungen liegen vor

Eberhard Lüpkes freut sich zudem, dass mittlerweile alle erforderlichen Genehmigungen für den Fährbetrieb vorliegen. Das gilt auch für die Zulassung des Bootes durch die Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) mit Sitz in Mainz. Nach letzten Restarbeiten auf der SBS-Werft in Andernach am Rhein soll es per Schwertransport geliefert werden. „Ich gehe nach wie vor davon aus, dass es Anfang August losgehen kann“, so Lüpkes.

Derweil sind bei ihm etliche Vorschläge für einen Namen der Fähre eingegangen. Wie berichtet, waren die Kinder an Grundschulen und Kindergärten in Weener und Westoverledingen dazu aufgerufen worden, Vorschläge zu machen. „Wir wollen uns in der nächsten Woche treffen“, kündigte Lüpkes an, sich mit Vertretern der Stadt Weener, der Gemeinde Westoverledingen sowie der Reederei Schulte & Bruns und der Meyer Werft über die Namensgebung abzustimmen. Die Reederei und die Werft sind die Initiatoren und Geldgeber der Fährverbindung.

Fest steht, so Lüpkes, dass die Fähre im Probebetrieb, also bis Ende Oktober, kostenfrei genutzt werden kann. Er plädiert dafür, dass die Gratisfahrten auch im nächsten Jahr möglich sein sollen.